Die FDP will auf ihrem Bundesparteitag in Berlin ein Signal des Aufbruchs senden. Im Mittelpunkt steht die geplante Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Parteivorsitzenden. Doch ausgerechnet zum Beginn des Parteitags erhält die Partei einen Rückschlag aus den aktuellen Umfragewerten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Nach Angaben des aktuellen Sonntagstrends des Meinungsforschungsinstituts INSA für die „Bild“ verliert die FDP im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt nur noch auf drei Prozent. Damit liegt sie weiterhin deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde, die für den Einzug in den Bundestag entscheidend ist.
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Kaum Veränderungen im Wählertrend: AfD weiter an Spitze
An der Spitze des Parteienspektrums ergeben sich dagegen keine Veränderungen. Die AfD bleibt mit 29 Prozent stärkste Kraft. Es folgen die Union mit 22 Prozent, die Grünen mit 14 Prozent, die SPD mit 12 Prozent sowie die Linke mit 11 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreicht ebenso wie die FDP drei Prozent. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent.
Auffällig ist, dass die FDP als einzige der im Sonntagstrend ausgewiesenen Parteien gegenüber der Vorwoche an Zustimmung verliert. Gleichzeitig steigt der Anteil der sonstigen Parteien um einen Prozentpunkt. Insgesamt würden damit zwölf Prozent der Stimmen auf Parteien entfallen, die nach aktuellem Stand nicht im Bundestag vertreten wären.
Für die Liberalen erhöht sich damit der Druck, auf dem Parteitag neue Impulse zu setzen und verloren gegangenes Vertrauen bei den Wählerinnen und Wählern zurückzugewinnen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rede von Wolfgang Kubicki, von der sich viele Parteimitglieder wichtige Signale für die künftige Ausrichtung der FDP erhoffen.






