Ein Heißgetränk, das nicht nur gut schmeckt, sondern zugleich auch gegen Alzheimer helfen soll? Das soll es tatsächlich geben, wie eine Studie eines US-Forscherteams an der University of California (UC) Irvine nun darlegt.

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Das Team um Gregory Brewer, Professor für Biomedizintechnik an der UCI, hat herausfinden können, dass zwei natürlich vorkommende Stoffe – eine Form von Vitamin B3 sowie ein bestimmtes Antioxidans – dazu beitragen, Guanosintriphosphat (GTP) wiederherzustellen. GTP wiederum ist im Hirn etwa für die Weiterleitung von Signalen entscheidend. Wo diese Stoffe zu finden sind? In grünem Tee.

Die Forschenden stellten während ihrer Studie fest, dass die Behandlung mit jenen Wirkstoffen altersbedingte Zelldefizite umkehren konnte. Zugleich unterstützte der Konsum von grünem Tee Gehirnzellen dabei, schädliches Amyloid, das sich bei Alzheimer im Gehirn ablagert und so die Zellkommunikation stört, abzubauen.

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„Mit zunehmendem Alter sinkt das neuronale Energieniveau im Gehirn, was die Fähigkeit einschränkt, unerwünschte Proteine ​​und beschädigte Komponenten zu entfernen“, so Brewer in einem Bericht der UCI. „Wir haben festgestellt, dass die Wiederherstellung des Energieniveaus den Neuronen hilft, diese wichtige Reinigungsfunktion wiederzuerlangen.“

Beugt jeder Mensch, der grünen Tee trinkt, somit also automatisch der Krankheit vor? Nein, betont Brewer weiter. Denn wie genau die Wirkstoffe dem betroffenen Menschen zugeführt werden müssen, damit diese auch tatsächlich ihre Wirkung im vollen Maße entfalten können, ist bisher noch unklar.

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Konkret hätten Forschungsergebnisse gezeigt, dass das bloße Trinken von grünem Tee nicht wirklich wirksam sei, da die Wirkstoffe im Blutkreislauf an Wirksamkeit verlieren, so Brewer. „Es wird noch mehr Arbeit nötig sein, um die beste Art der Verabreichung zu finden.“