Klein, aber wirkungsvoll! Als Salatzutat werden sie oft unterschätzt, dabei haben Radieschen richtig was zu bieten: Enthaltene Ballaststoffe regen die Verdauung an, sie liefern kaum Kalorien, dafür aber jede Menge Senföle, die sich positiv auf unseren Zuckerstoffwechsel auswirken. Schon 100 g der kleinen Knollen decken ein Viertel unseres Vitamin-C-Bedarfs ab. Dabei gilt: Je röter das Radieschen, desto höher ist sein Vitamin-C-Gehalt. Gleichzeitig heißt es aber auch: Je kleiner ein Radieschen, desto schärfer ist es. Perfekt, denn so kann jeder seinen persönlichen Favoriten wählen. Schon gewusst? Alles am Radieschen ist verwertbar, auch das Grün (das macht sich übrigens hervorragend in einem Pesto).
Rezept: Gepickelte Radieschen im Pfeffersud
- Die Zutaten aus diesem Rezept reichen für 2 Gläser (à 250 ml; ca. 6 Portionen)
- Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
- Nährwertangaben: Pro Portion ca. 1 g E, 0 g F, 10 g KH, 175 kcal
Zutatenliste:
- 250 g Radieschen
- 2 Knoblauchzehen
- 100 ml Rote-Bete-Saft
- 100 ml Apfelessig
- 50 ml Agavensirup
- 1 EL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Koriandersamen
- 1 TL Salz
1 Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und längs halbieren. Radieschen und Knoblauch in zwei saubere, heiß ausgespülte Schraubgläser verteilen.
2 Rote-Bete-Saft, Essig und Sirup mit Pfeffer, Koriander und Salz aufkochen. Unter Rühren so lange köcheln, bis sich das Salz aufgelöst hat. Heißen Sud über die Radieschen in die Gläser füllen. Gläser verschließen, abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Die Radieschen sind gekühlt mindestens 2 Wochen haltbar.
Tipp: Den pinken Sud nicht entsorgen. Er kann anstelle von Essig in Salatdressing benutzt werden. Er ist nicht nur schön würzig, sondern sorgt auch für ein farbliches Highlight.
fmg



