Heiligenstadt: Bilden, diskutieren und den Glauben leben

Die Jugend- und Erwachsenbildungsstätte "Marcel Callo" in Heiligenstadt war auch in diesem Jahr Schauplatz der Männerwerktage.

Die Jugend- und Erwachsenbildungsstätte "Marcel Callo" in Heiligenstadt war auch in diesem Jahr Schauplatz der Männerwerktage.

Foto: Eckhard Jüngel

Heiligenstadt.  Die Männerwerktage im Marcel-Callo-Haus zogen erneut viele Interessierte an.

Tage der Bildung und der Besinnung. Das sind die Männerwerktage im Marcel-Callo-Haus (MCH) bereits seit vielen Jahren. Und auch in diesem Jahr fand das für zahlreiche Teilnehmer bereits zur Tradition gewordene Angebot statt. Viele vertraute Gesichter begegnen sich jedes Jahr wieder. Doch in diesem Jahr gab es auch ein neues Gesicht. Felix Freund, seit dem 1. September neuer Referent im MCH, übernahm erstmalig die Kursleitung. „Am Anfang war ich schon nervös, wie mich die Männer wohl aufnehmen werden.“ Doch das habe sich schnell gelegt, so Freund.

Dabei bot das Thema durchaus Konfliktstoff, denn es ging um „Krieg und Frieden in Religion und Politik“. Dabei wurde auch die Inanspruchnahme religiöser Deutungen zur Kriegsrechtfertigung in den Blick genommen. „Es war sehr aufschluss- und lehrreich für uns“, sagte einer der Teilnehmer der Männerwerktag. Es sei auch toll, dass sich ein so junger Mann traut, eine solche Runde zu übernehmen.

Ergänzt wurde diese Runde von Pater Franz Mehwald, der erneut den Besinnungsteil des Kurses übernahm. Auch Propst Marcellus Klaus ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, mit den Männern in den Austausch zu treten.