France-Mobil ist positiver Moment an Goetheschule Eisenach

Eisenach.  Frankreich schickt Kultur-und Sprach Botschafter nach Deutschland, darunter auch an die Goetheschule nach Eisenach.

Die Studentin Oceané als Gesandtin des France-Mobil in einer sechsten Klasse der Goetheschule Eisenach.

Die Studentin Oceané als Gesandtin des France-Mobil in einer sechsten Klasse der Goetheschule Eisenach.

Foto: Foto: Barbara Ißleib

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Für Französischlehrerin Barbara Ißleib von der Gotheschule Eisenach ist das France-Mobil an der Regelschule immer ein besonderes Ereignis, für zahlreiche Schüler nicht weniger. Es bringt Abwechslung in den Französisch-Unterricht. Gerade machte France-Mobil an der Goetheschule Station.

Mit dieser Initiative wirbt Frankreich seit Jahren an Schulen in Deutschland für die Republik und die französische Sprache und Kultur. Nutznießer in Eisenach waren zwei sechsten und eine zehnte Klasse, in der die Französin Oceané, Studentin für Politik und Diplomatie, als Botschafterin die Schüler auf spielerische Weise mit Frankreich konfrontierte. Dass das politische Verhältnis der BRD zum Nachbarland nach einem giftigen Tadel des französischen Präsidenten Macron gegen die Nato gerade etwas angeschlagen ist, war ohne Belang.

Die 25-Jährige, seit eineinhalb Jahren in Deutschland lebend, vertrat die Farben ihres Landes an der Regelschule mit reichlich Informationen und Süßigkeiten. Bonbons aus Lyon hatte Oceané unter anderem im Gepäck. Das France-Mobil, das auch schon an der Regelschule in Wutha-Farnroda präsent war, kommt übrigens nicht mehr ausschließlich auf vier Rädern daher. Die Lektorinnen pendeln der Umwelt zuliebe mit Bahn und Bus zwischen den Schulen. Nach Eisenach kam die junge Französin jedoch mit dem Auto und musste dieser Tatsache wegen eines Unfalls bei Eisenach prompt Tribut zollen. Sie stand im Stau und erreichte die Gotheschule deshalb nur mit einiger Verspätung.

Für Lehrerin Barbara Ißleib ist das Engagement der Schule um das France-Mobil ein wichtiger Punkt im Sprachunterricht und werfe nach der jüngsten negativen Erwähnung der Schule in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung zu Schulabbrechern positives Licht auf die Regelschule. Schulleitung und Kollegium bereiten Schlagzeilen, wie in besagtem Beitrag, natürlich Kopfzerbrechen. Lehrer, Sozialarbeiter und Erzieher sind ein Stück weit verunsichert, zum Teil auch ratlos. Das France-Mobil war ein positiver Moment in der derzeit gedämpften Stimmung.

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