Mehrere Anzeigen bei „Risiko-Fußballspiel“ FC Carl Zeiss Jena gegen Magdeburg [Update]

Jena  Die Polizei spricht in ihrem Fazit von einem friedlichen Spiel. Trotzdem gab es mehrere Anzeigen. Ein Jenaer wurde bei einer Rangelei leicht am Kopf verletzt, ein anderer zeigte den „Hitler-Gruß“.

Magdeburg hat rund 1350 Fans mitgebracht.

Magdeburg hat rund 1350 Fans mitgebracht.

Foto: Tino Zippel

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Die insgesamt 8.015 Zuschauer verließen die Begegnung, die als „Risiko-Fußballspiel“ eingestuft wurde, laut Polizei zügig und friedlich. Die An- und Abreise der Fans verlief zudem ohne nennenswerte Vorkommnisse, heißt es in der Einschätzung der Polizei. Am Abend lagen demnach keine Hinweise auf Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten vor oder nach dem Spiel vor. In dem Spiel holte der FCC mit einem 1:1 den ersten Punkt der Drittliga-Saison.

Mehrere Anzeigen während des Spiels: Sturmhaube, Hitler-Gruß, Rangelei, Tätowierung

Trotzdem wurden beim Spiel mehrere Anzeigen aufgenommen. Davon eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen den Paragraph 86a, da ein FCC-Fan den so genannten „Hitlergruß“ zeigte. Kurz vor Abpfiff kam es außerdem auf der Haupttribüne zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Heim- und einem unbekannten Gästefan. Dabei wurde der Jenaer Fan leicht am Kopf verletzt, teilte die Polizei weiter mit.

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Zudem gab es zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen: Ein Gästefan hatte eine Sturmhaube versucht, mit ins Stadion zu schmuggeln. Zudem hatte ein Heimfan laut Polizei die Buchstaben „ACAB“ eintätowiert und diese Aufschrift während des Spiels sichtbar getragen. Schließlich wurde Jenaer Südviertel eine Heckscheibe eingeschlagen. Die Fahrerin stellte dies an ihrem am Montagnachmittag abgestellten Auto um 8 Uhr fest. die Polizei prüft einen Zusammenhang zum Fußballspiel.

1350 Fans aus Magdeburg dabei

Zum Spiel kamen etwa 1350 Fans des 1. FC Magdeburg. Sie reisten mit ca. 300 Pkw bzw. Kleinbussen sowie zwei Reisebussen nach Jena an. Die Parkplätze für die Gästefans in der Mühlenstraße, der Mälzerstraße sowie dem Burgauer Weg sowie die Parkmöglichkeiten für die Heimfans waren aufgrund der vielen Fans schnell ausgelastet.

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