Genfer Flüchtlingskonvention ist Thema bei Vortrag in Weimar

Daniel Stahl, Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Daniel Stahl, Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Foto: Jan-Peter Kasper / Archiv

Weimar.  Daniel Stahl von der Universität Jena trägt am Montag in Weimar vor.

Vor mehr als 70 Jahren, am 14. Dezember 1950, wurde der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) offiziell mit seinem Mandat betraut. „Das bis heute wichtigstes Dokument für den internationalen Flüchtlingsschutz ist die Genfer Flüchtlingskonvention. Sie feierte im vergangenen Jahr ihr 70-jähriges Bestehen“, teilt der Caritasverband für das Bistum Erfurt, Region Mittelthüringen, mit. Doch auch nach 70 Jahren bleibe das Dokument so aktuell wie nie, heißt es. Es zeige, dass die internationale Gemeinschaft gemeinsam daran arbeiten muss, Fluchtursachen zu bekämpfen und internationale Solidarität zu fördern.

Daniel Stahl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena, hat sich in seiner Forschung auf die Geschichte der Menschenrechte und des Völkerrechts spezialisiert. Er beleuchtet in einem Vortrag die Genese des Dokuments und fragt nach dessen Chancen und Grenzen für den internationalen Flüchtlingsschutz.

Vortrag mit Diskussion „70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention“: Dienstag, 27. September, 19 Uhr, Café International, Thomas-Müntzer-Straße 18, in Weimar.