Reserve-Kameradschaft Tonndorf auf Wanderung

Tonndorf.  „Gemeinsam statt einsam“ hieß das Motto der Aktion, an der sich 73 Menschen beteiligten.

73 Teilnehmer brachte die Reservisten-Kameradschaft Tonndorf mit ihrem Aufruf zu einem Wandertag unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ auf die Beine. Sie wollte damit ein Zeichen in der Corona-Krise setzen, durch die der traditionelle Neujahrsempfang der abgesagt werden musste.

Zusammengerechnet legten die Wanderer fast 723 Kilometer zurück. Dem Ruf der ältesten Reservisten-Kameradschaft in den neuen Bundesländern folgten diverse andere Kameradschaften aus Thüringen, aber auch einige Tonndorfer ohne militärische Vergangenheit schlossen sich an. Bei fürhlingshaftem Wetter wanderten unter anderem Bürgermeister Tony Röser, im Hauptberuf aktiver Berufssoldat, und der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld, Fred Menge, mit. Es ging dabei nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen, sondern um eine gemeinsame Aktion in schwieriger Zeit, natürlich unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Mit Fotos dokumentierten viele Wanderer ihre Teilnahme. Die Älteste unter ihnen war Irmgard Ziehn: Die 87-jährige Tonndorferin hatte eine Menge Spaß bei ihrem Ausflug mit Familie und darf sich zum Dank demnächst auf eine kleine Aufmerksamkeit freuen.