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Insolvenz droht - Pinguine benötigen schnell viel Geld

Die Krefeld Pinguine benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit schnell Geld.

Die Krefeld Pinguine benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit schnell Geld.

Foto: dpa

Krefeld. Die Krefeld Pinguine aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit kurzfristig mehrere Hunderttausend Euro.

Daher hat der Traditionsclub für den kommenden Dienstag eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einberufen. "Nächste Woche muss Geld fließen", sagte Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos der Deutschen Presse-Agentur. Ansonsten müsse laut Roos ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt werden.

Der Tabellen-Zwölfte der DEL benötigt den Angaben zufolge kurzfristig 400.000 Euro. Finanziell gebe es, so Roos, eine Unterdeckung von einer Millionen Euro. Diese Summe war laut Roos eigentlich vom Gesellschafter Energy Consulting, bei der bis vor einigen Wochen noch der Präsident des Krefelder Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen, Michail Ponomarew, Geschäftsführer war, zugesagt.

Ponomarew hatte dies stets bestritten. Laut des Anwalts der Energy Consultig gebe es zudem keine juristische Verpflichtung für eine Zahlung dieser Größenordnung. Weiterer Haupt-Gesellschafter der Pinguine ist die Schulz Holding.

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