Während sich die Schwestern Lucie und Neele Krech an den letzten Wochenenden für die Kanuslalom-Nationalmannschaften der U23 und der U18 qualifiziert hatten, sorgte ein Anruf von Bundestrainer Thomas Apel für eine nochmalige Steigerung.
Dieser teilte Lucie Krech mit, dass die schwangere Elena Lilik auf einen WM-Start in Oklahoma (USA) verzichten und die Wahl-Leipzigerin damit in die Nationalmannschaft nachrücken würde. Schon am kommenden Montag gehe es zum ersten Trainingslager nach Nordamerika. Auf der dortigen Strecke werden auch die Kanuslalom-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles ausgetragen.
Neele Krech in drei Disziplinen qualifiziert
„Ich bin überglücklich, erstmals dabei sein zu dürfen“, so die 21-jährige Polizeischülerin, die Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen ist. Die letzten Wochenenden in Markkleeberg und Augsburg hätten ihr alles abverlangt. „Es lief ganz gut. Bei den ersten beiden Rennen konnte ich als Zweite und Dritte in die Phalanx der Großen eindringen“, so die C1-Spezialistin, die in der Wertung der U23 Platz eins belegte.
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Schwester Neele Krech wusste in ihrem letzten Junioren-Jahr zu überzeugen. Die 18-Jährige konnte sich in drei Disziplinen für die U18-Nationalmannschaft qualifizieren. Im C1 gewann die Geraerin fünf der acht Läufe. Im K1 ordnete sie sich auf Rang drei ein. „Da hatte ich mir nichts vorgenommen. Wir trainieren den Einer-Kajak nicht wirklich. Deshalb war ich am Ende selbst verwundert, mich qualifiziert zu haben“, sagt Neele Krech, die in der Kajakcross-Wertung als Gesamtzweite ebenfalls ihr Ticket löste. Mit 23 Rennen an zwei Wochenenden hatte die 18-Jährige ein großes Pensum zu absolvieren.



