Triathletin Beate Zanner von Triathlon Gera ist erfolgreich in die Saison gestartet. Nach dem Erfolg beim Frühjahrslauf durch den Leinawald über knapp zehn Kilometer Anfang März konnte die 43-Jährige auch bei der Duathlon-Europameisterschaft auf der Mitteldistanz in Alsdorf auftrumpfen.
Nach kontrollierten ersten zehn Kilometern Laufen war Beate Zanner mit ihrer Radleistung nicht ganz zufrieden. „Die getretenen Watt-Zahlen haben gestimmt, aber irgendwie war ich nicht die Überfliegerin auf dem Rad, weil ich den Rückstand auf die Konkurrenz an der Spitze langsamer als sonst aufgeholt habe“, so die Geraerin nach den 60 Kilometern.
Europameister-Titel in unter drei Stunden
Dennoch stand nach den abschließenden zehn Kilometern zu Fuß in 2:58:22 Stunden der Europameistertitel in der AK 40 zu Buche. Kurioserweise reichte die Zeit aber nicht für Platz eins bei der deutschen Meisterschaft. Den Sieg schnappte ihr Carina Hubbert vom TuS Xanten weg, die noch knapp vier Minuten schneller unterwegs war, allerdings nicht für die EM-Wertung gemeldet hatte.
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„Insgesamt bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden, immerhin war der Wettkampf in Alsdorf zwei Wochen eher als im Vorjahr, was besonders an den Temperaturen zu spüren war. Zum Glück blieb es trocken“, sagt Beate Zanner.
Nur kurze Zeit später folgte die Duathlon-Sprint-DM in Halle. Aus der Nachtschicht kommend, war die Geraerin froh, dass der Start auf 15 Uhr angesetzt war. In der Gesamtwertung über fünf km Laufen, 20 km Radfahren und drei km Laufen belegte Beate Zanner Rang fünf, nachdem sie vor dem letzten Wechsel noch Zweite war.
Start beim Geraer Powertriathlon Ende Mai
„Auf dem Rad habe ich einen taktischen Fehler gemacht, hätte durchweg für Tempo sorgen und die anderen abschütteln müssen“, schätzt sie ein. Am Ende sprang Rang fünf in der Gesamtwertung und der Titel in der AK 40 heraus, wobei alle vor ihr platzierten Sportlerinnen deutlich jünger waren als die Geraerin, die auf dem letzten Lauf-Kilometer mit Luftproblemen zu kämpfen hatte.
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„Also kann ich im Winter nicht so viel verkehrt gemacht haben“, so Beate Zanner, die beim Geraer Powertriathlon Ende Mai über die Olympische Distanz an den Start gehen will und vor der Ironman-70.3-WM in Nizza Mitte September noch die Deutsche Triathlon-Meisterschaft über die Mitteldistanz in Würzburg im Auge hat. In Nizza sind dann 1,9 km Schwimmen, 90 km auf dem Rad und ein Halbmarathon zu absolvieren.




