Schnelle Beine am Nachmittag, schnelle Hände am frühen Abend: Nach dem Rennen packte eine Reihe der Weimarer Triathleten beim Abbau mit an, nachdem sie das Heimrennen der 2. Triathlon-Bundesliga Nord vergoldet hatten. Nach dem 4. Kulturstadt-Triathlon war zugleich vor dem Triathlon-Tag der Weimarer Schulen im Schwanseebad – und Motivation für eine fünfte Auflage.

„Es wächst immer mehr zusammen. Wir werden professioneller und besser. Ein paar mehr Zuschauer würden wir uns wünschen“, zog Aljoscha Willgosch im Anschluss an die Zweitliga-Rennen der Damen und Herren ein erstes Fazit. Der Manager des Teams Weimarer Ingenieure freute sich mit dem Gastgeber einmal mehr über ein extrem gutes Feedback der Sportler. „Ich bin froh, dass wir so einen Verein wie den HSV Weimar haben, der das ermöglicht.“

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Gastgeber mit Teamgeist auf der Strecke und in der Organisation

Dass 14 Frauen-Teams und 15 Mannschaften der Herren nach Weimar kamen, um sich im Rahmen des zweiten Saisonwettkampfes der zweiten Liga Nord zu messen, ließ den 37-Jährigen von bester Werbung für Thüringen sprechen. „Das ist nicht selbstverständlich“, hob er hervor und lobte das „tolle Miteinander“. „Das kann man nicht hoch genug bewerten.“

Team Weimarer Ingenieure gewinnen zum dritten Mal den Kulturstadttriathlon
Das Team der Weimarer Ingenieure machte an der Strecke Stimmung und motivierte die eigenen Starter um Leon Fischer.© Jürgen Scheere

Wie Willgosch erklärte, „versuchen wir immer wieder zu liefern“. Er meinte damit nicht nur die sportliche Leistung der zweiten Herrenmannschaft, die mit Verstärkung aus dem Erstliga-Kader den Heimvorteil in dem packenden Staffelformat zum Sprung an die Tabellenspitze veredelte, sondern auch die organisatorische Leistung. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen hatten die Organisatoren mehr schattige Plätze geschaffen und die Versorgung mit kühlen Erfrischungen ausgeweitet.

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Sturz-Schock und Kampf gegen die Hitze im Schwanseebad

Trotz der Hitze kam es zu keinen Zwischenfällen. Ein Sturz im Zweitliga-Rennen der Männer trübte kurz das Bild. Der zweite Starter des Teams aus Oelde war ausgangs einer 90-Grad-Kurve gestürzt. Trotz starker Schürfwunden versuchte er, das Rennen zunächst fortzusetzen. Der Lenker des Rades war jedoch gebrochen, was eine Weiterfahrt unmöglich machte. Laut einem Teamverantwortlichen blieb es glücklicherweise bei den Abschürfungen – schwere Verletzungen gab es keine.

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Der Verein legte sich ins Zeug, um den Sportlern Top-Bedingungen auf dem Kurs rund um das schmucke Schwanseebad zu bieten und um für den attraktiven Ausdauerdreikampf zu werben. In der ersten Welle der finalen Staffeln stellten die Weimarer aus ihrem Team den Startschwimmer. „Der Nachwuchs wächst nicht auf Bäumen“, erhofft sich Willgosch Impulse für die Talententwicklung.