Wie wir wissen, schadet ein Sonnenbrand der Haut, weil die UV-Strahlen Hautschäden verursachen. Diese kurzwellige und somit energiereiche Strahlung führt bei überhöhter Dosierung zur Schädigung des Zellgewebes, welche die Haut vorzeitig altern lässt oder auch Hautkrebs hervorrufen kann. Um unsere Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen, verwenden wir Sonnencreme, die physikalische und chemische UV-Filter enthält.

Manch einer fragt sich sicherlich, warum viele Tiere, die ständig der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, keinen Sonnenbrand bekommen.

Dabei grenzt es schon an ein Wunder, dass zum Beispiel Flusspferde vor einem Sonnenbrand geschützt sind. Ihre dunkel gefärbte Haut würde sich doch infolge der Absorption der Sonnenstrahlen ziemlich stark aufheizen.

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Trotzdem bekommen diese Tiere keinen Sonnenbrand. Sie haben sozusagen, eine „Sonnencreme“ in der Haut, die sie dort bei Bedarf als Schutz bilden können. Drüsen unter der Haut produzieren nämlich eine rötliche Flüssigkeit mit integriertem antibiotischem Effekt. Dieses Sekret enthält rote und orange Pigmente, die die Haut einfärben und ihr dadurch einen Strahlungsschutz bieten. Außerdem verleiht das Sekret den Schutz vor Bakterien, die bei Verletzungen in die Haut eindringen könnten. Gleichzeitig dient es auch der Regulierung der Körpertemperatur.

Andere Tiere, wie beispielsweise Elefanten, „cremen“ ihre empfindliche Haut mit Schlamm als Sonnenschutz ein.

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Von Störchen ist bekannt, dass sie als Sonnenschutz „kalken“. Als natürlichen Schutz bedecken sie ihre Beine mit weißem Kot. Diese Maßnahme sorgt für die nötige Kühlung. Bekanntlich reflektiert weiß die Sonnenstrahlung, wobei der Storchenkörper durch das weiße Federkleid zudem auch Schutz bietet.

Bei anderen Tieren bilden Haare, Fell und Schuppen regelrechte Schutzschilde als Strahlungsbarriere. Tiere, die über keinen körpereigenen Sonnenschutz verfügen, suchen schattige Plätze auf oder weichen in Höhlen aus.

Baby Hippo Toni und Mutter Debbi
Flusspferde können sich auf besondere Weise vor massiver Sonneneinstrahlung schützen. © FUNKE Foto Services | Reto Klar