Zünftig und fröhlich dürfte es zugehen, wenn vom 25. September bis zum 11. Oktober erneut Hunderttausende Menschen die „Wiesn“ auf dem Domplatz besuchen. Die Veranstalter setzen auf das bewährte Konzept der vergangenen Jahre. Gut 50 Schausteller sorgen mit ihren Buden und Fahrgeschäften für Abwechslung. Das traditionelle Riesenrad ist ein buchstäblicher Höhepunkt, mit einem fantastischen Blick auf das Gewusel, die Altstadt und den Domberg.
Tägliche Live-Musik im Festzelt auf dem Domplatz
Kein Oktoberfest ohne Festzelt, das gilt auch für Erfurt. In dem Zelt auf dem Domplatz werden täglich ab 17 Uhr – zum Frühshoppen an den Wochenenden auch vormittags – Live-Bands auftreten. Die Festzelt-Betreiber versprechen „beste Wiesn-Stimmung, Partyklassiker, Alpenrock und moderne Stimmungsmusik“.
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2500 Gäste haben in dem Zelt Platz. Eine Reservierung für einen der Tische ist nicht zwingend notwendig. Kleinere Gruppen haben gute Chancen, auch spontan Plätze zu ergattern. Größeren Gruppen werden Reservierungen ans Herz gelegt. Vor allem an den Wochenenden und manchem Konzertabend wird es voll. So gelten für den Auftritt der Gruppe „Bergluft“ am Eröffnungsabend, 25. September, und für die Konzerte der „Pfundskerle“ am 2. und 3. Oktober bereits Reservierungsstopps. Auch Fans der „Gasteiner“ müssen auf den 11. Oktober ausweichen. Denn für das Konzert am 10. Oktober sind keine Reservierungen mehr möglich.
Stadt setzt erneut auf digitales Sicherheitsnetz
Nach dem Preissprung auf 13,50 Euro für eine Maß Bier im vergangenen Jahr, gibt es für dieses Jahr eine gute Nachricht: Der Preis bleibt stabil. Damit wird die Maß in Erfurt deutlich günstiger angeboten als auf der Original-Wiesn in München, wo bis zu 15,90 Euro pro Krug fällig werden.

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Damit es trotz reichlich Alkohol gesittet zugeht und im Ernstfall schnell Hilfe vor Ort ist, setzt die Stadtverwaltung erneut auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „SafeNow“. Die gleichnamige kostenfreie App fürs Smartphone verspricht Hilfe auf Knopfdruck. Um Menschen in medizinischer Not oder körperlicher Bedrängnis im Getümmel rasch zu finden, wird der Domplatz mit einem digitalen Sicherheitsnetz versehen. Das Sicherheitspersonal vor Ort, der Stadtordnungsdienst und die Awareness-Teams der Nachteulen werden exakt zum Ort der Alarmierung gelotst. Im sogenannten Aufmerksamkeitsmodus können Menschen, die sich in einer Notsituation befinden, mit einer Fingerbewegung einen Alarm auslösen.
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Eröffnet wird das Oktoberfest klassisch. Am 25. September startet um 16 Uhr ein Festumzug vom Willy-Brandt-Platz zum Domplatz. Dort wird sich zeigen, wie viele Schläge der Oberbürgermeister braucht, um das erste Bierfass anzustechen.
- Weitere Informationen zum Programm unter festzelt-erfurt.de









