Erfolgreich ist am Wochenende die 26. Lange Nacht der Museen in Weimar geendet. Rund 15.000 Besucherinnen und Besucher tummelten sich teils bis Mitternacht in den teilnehmenden Kulturorten – und sorgten mitunter für lange Schlangen. Spitzenreiter in den Besucherzahlen war in diesem Jahr das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, das bereits am Nachmittag mit Aktionen für Familien öffnete und rund 2700 Menschen anzog. Im Museumshof konnten Kinder und Erwachsene an mehreren Stationen Handwerkstechniken der allerersten Thüringer miterleben und selbst ausprobieren.
Lange Nacht der Museen in Weimar: 30 stimmungsvolle Bilder vom Kultur-Event
Ein Kulturort ist neuer Spitzenreiter bei den Gästezahlen
Im Vorjahr zogen noch das Goethe-Nationalmuseum, das Bauhaus-Museum und die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek die meisten Besucher an. Gut besucht waren diesmal außerdem das Stadtmuseum mit seinem neuen Zeitstrahlraum (1100 Gäste) und das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, das zum zweiten Mal an der Langen Nacht teilnahm und mit 570 Gästen einen deutlichen Besucherzuwachs verzeichnete. Die Klassik-Stiftung Weimar, die mit elf Museen, Archiven und Kulturorten bei der Museumsnacht vertreten war, zählte insgesamt 11.338 Besucherinnen und Besucher.

Die erste Museumsnacht in Weimar war es für Sarah Cüppers, Friederike Sophie Hartmann und Eyck Wendt, die seit Mai das Team der Kulturdirektion Weimar verstärken. Im Bereich bildende Kunst folgt Sarah Cüppers auf Ursula Seeger, die nach mehr als 30 Jahren in den Ruhestand getreten ist. Sarah Cüppers hat als Kulturhistorikerin und Kulturmanagerin zuletzt im Kulturbüro Mönchengladbach gearbeitet. In Weimar will sie der Szene der bildenden Künstlerinnen und Künstler mit neuen Veranstaltungsformaten Sichtbarkeit verschaffen und sie bei Projekten unterstützen.
Erste Bewährungsprobe: Fête de la Musique am 21. Juni
Friederike Sophie Hartmann ist als Fachreferentin für Musik neu in der Kulturdirektion. Die Kulturwissenschaftlerin hat zuvor in der Komischen Oper in Berlin, in der Deutschen Chorjugend, der Konzertdirektion Schmid sowie an der Hochschule für Musik Franz Liszt gearbeitet. Sie ist zuständig für die Zusammenarbeit der Stadt mit Künstlerinnen und Künstlern, für Projektförderungen, vor allem aber organisiert sie Kulturveranstaltungen wie am 21. Juni die Fête de la Musique in Weimar.
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Eyck Wendt ist im Bereich Literatur und Leseförderung dazugekommen. Der Theater- und Kulturwissenschaftler bringt Erfahrung mit politischen Theaterprojekten und Literaturförderung mit. Er vertritt seine Vorgängerin während ihrer Elternzeit.

































