Zwei Monate nach dem Tod von Laura Dahlmeier hat sich ihre Managerin Sophie Schröder zu den schwierigen Wochen geäußert. Auf der Plattform LinkedIn erklärte sie, die Zeit nach dem Unglück sei für sie als Managerin, Vertraute und Trauernde eine absolute Ausnahmesituation gewesen. Schröder bedankte sich für die gemeinsame Zusammenarbeit: „Wir waren ein starkes Team – du fehlst.“

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Nach dem Tod ihrer Klientin: Managerin von Laura Dahlmeier meldet sich mit emotionalen Worten

Es sei in den Wochen nach dem tödlichen Unglück Ende Juli herausfordernd gewesen, der enormen Medienlawine und öffentlichen Anteilnahme professionell entgegenzutreten. Schröder beschreibt, in „Lauras Sinne“ gehandelt zu haben, um notwendige Informationen preiszugeben und gleichzeitig die Privatsphäre der Sportlerin zu wahren.

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Doch wollte Schröder sich vor allem für die Unterstützung und das Mitgefühl der langjährigen Partner der ehemaligen Biathletin bedanken. „Es hat mir gezeigt, dass Laura für euch so viel mehr als eine Markenbotschafterin war und es der richtige Weg ist, auf authentische und vertrauensvolle Beziehungen zu bauen. Gemeinsam hatten wir noch viel vor.“ Es sei nach wie vor schwer zu begreifen, dass man all das nun nicht mehr gemeinsam umsetzen werde, so die Mitgründerin von Nine&One.

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Für die Managerin stellen sich jetzt Fragen nach dem Umgang mit produzierten Kampagnen und geplanten Events: „Das schmerzt emotional und als selbstständige Unternehmerin. Bleiben werden die Erinnerungen.“ Und auch die Dankbarkeit für die Zusammenarbeit mit der einstigen Profiathletin bleibe ihr erhalten, so Schröder weiter. Sie habe ihr gern als Beraterin in diversen Projekten zur Seite gestanden. „Spätestens jetzt würde Laura sagen: ,Mimimi, Schluss mit dem Gejammere‘“, scherzte Schröder und erklärte, dass es nun für sie an der Zeit sei, nach vorne zu blicken. „Die nächste Tür darf für mich aufgehen!“

Zu Ehren Dahlmeiers: Kurpark in Garmisch-Partenkirchen wird umbenannt

Erst vor Kurzem war zudem bekannt geworden, dass der Kurpark in Garmisch-Partenkirchen zu Ehren von Laura Dahlmeier umbenannt wird. Man wolle der tragisch verunglückten Biathletin damit ein dauerhaftes Andenken widmen, teilte der Gemeinderat von Dahlmeiers Heimatort Garmisch-Partenkirchen nach dem einstimmigen Beschluss mit. 

Die 31-jährige Dahlmeier war Ende Juli beim Bergsteigen in Pakistan ums Leben gekommen. Die zweifache Biathlon-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin war mit ihrer Seilpartnerin am Laila Peak unterwegs, als sie auf einer Höhe von 5700 Metern von Steinschlag getroffen wurde. Nach Angaben ihres Managements hatte Dahlmeier verfügt, dass im Fall ihres Todes ihr Leichnam nicht geborgen werden solle, falls sich Helfer bei der Bergung in Lebensgefahr begeben würden.

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„Dass wir den Park, in dem Laura oft gefeiert wurde und den sie mit ihrer Heimat eng verbunden hat, nun dauerhaft nach ihr benennen, ist ein klares Bekenntnis unserer Gemeinde. Der „Laura-Dahlmeier-Park“ wird ein Ort des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Inspiration sein – für heutige und kommende Generationen“, sagte die Erste Bürgermeisterin Elisabeth Koch. Dahlmeiers Familie habe sich auch ausdrücklich gewünscht, dass der Park ihren Namen trage. Eine feierliche Einweihung sei für die nächsten Wochen geplant.

Ein Pfahl mit einem Bild von Laura Dahlmeier neben Kerzen und Blumen.
Ein Portrait der ehemaligen Biathletin Laura Dahlmeier ist an einer Gedenkstätte im Kurpark Partenkirchen angebracht.© Karl-Josef Hildenbrand/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

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Schon jetzt können Menschen im Partenkirchener Kurpark an einem temporären Gedenkort trauern. Die Gedenkstätte mit einem Bild an einer Holzstele, Windlicht und einem Stein aus dem heimischen Gebirge samt Plakette wurde vor einigen Wochen spontan errichtet.

dpa/jcst