Der FC Carl Zeiss Jena reagiert zurückhaltend nach der Ankündigung des FC Rot-Weiß Erfurt, fürs Thüringenderby am Sonnabend kein Gästekontingent abzunehmen.
Die Erfurter haben 800 Karten erhalten. Aufgrund einer Auflage der Stadt Jena darf der FC Carl Zeiss bei dem Hochrisikospiel nicht den kompletten Gästeblock mit 1500 Plätzen auslasten. Auch die Bitte, das Kontingent zu erhöhen, lehnte die Stadt ab. Das erschwere den fairen Verkauf an die RWE-Fans, argumentieren die Erfurter. Sie laden stattdessen ihre Anhänger in Erfurt zum Public Viewing der Partie ein.
Gästeblock bleibt leer: RWE will Kontingent nicht nutzen
„Wir sind bei der Sicherheitsberatung am Montag von den RWE-Vertretern darüber informiert worden, dass sie das Gästekontingent nicht abnehmen. Die neue Situation bedarf einer neuen Bewertung“, sagt Jenas Clubsprecher Andreas Trautmann. Eines schloss er aus. „Wir werden die Karten für den Gästeblock nicht an unsere Fans verkaufen.“
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Nach Informationen unserer Zeitung hat Rot-Weiß Erfurt die gedruckten Tickets noch nicht an den FCC zurückgegeben. In der Erklärung, dass der Club das Kontingent ablehnt, fordert RWE, dass der Gästeblock geschlossen bleibt: „Der FC Rot-Weiß Erfurt behält sich daher eine gesonderte Entscheidung über eine mögliche geringfügige Nutzung des Gästebereichs vor“, heißt es vielsagend.
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Nur noch wenige Restkarten verfügbar
Der Heimbereich in der Fußballarena im Ernst-Abbe-Sportfeld ist mit 11.700 Plätzen ausverkauft. Der FC Carl Zeiss Jena hatte schon im August 2025 den Vorverkauf gestartet und Mitgliedern je zwei Karten und Dauerkarteninhabern ein zusätzliches Ticket angeboten. Am Montag gingen Rückläufer aus einem Stehplatzblock in den Verkauf an Mitglieder und Dauerkarteninhaber. „Es ist nicht auszuschließen, dass noch einige wenige Karten auf diesem Wege in den Verkauf kommen“, sagt Trautmann. Er empfiehlt, sich regelmäßig in den clubeigenen Ticketshop einzuloggen.
Für die Stadt Jena äußerte sich Bürgermeister Benjamin Koppe gegenüber unserer Zeitung zum neuen Stand.





