Der Reiz des Fremden

Im Museum Schloß Burgk werden derzeit Theaterkostüme von Yoshio Yabara zu Sophokles' König Ödipus" sowie Yabaras Arbeiten im Spiegel von Künstlerkollegen wie Salomé, Rainer Fetting und Barbara Kremer´in einer neuen Ausstellung gezeigt.

Arbeiten Yoshio Yabara Teresias,_Rittersaal

Arbeiten Yoshio Yabara Teresias,_Rittersaal

Foto: zgt

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Burgk. Auch auf Schloß Burgk hat die im 18. Jahrhundert in Europa aufkommende "China-Mode" Spuren hinterlassen. Porzellane und Paravents aus China und Japan, aber auch in Europa nach ostasiatischen Vorbildern gefertigte Wandbespannungen und Möbel schmücken noch heute das Schloss. Zeitgleich entstanden Gemälde zu antiken Stoffen in Speisesaal und Prunkschlafzimmer.

Bis 27. Februar 2011 zeigt das Museum Schloß Burgk in ausgewählten Museumsräumen und der Neuen Galerie seine neue Schau "Seitensprünge der Kulturen in theatralischen Kostümen". Dabei werden Theaterkostüme von Yoshio Yabara zu Sophokles' "König Ödipus" , sowie seine Arbeiten im Spiegel von Künstlerkollegen wie Salomé, Rainer Fetting und Barbara Kremer präsentiert. Yabaras Kostüme erwarten die Gäste bereits im Prunkzimmer. Weiter geht es im Damensalon, Kleinem Saal, Jagdzimmer und Rittersaal mit den Kostümen für Kreon, Iokaste, Ödipus, Teresias, den Hirten und Chor.

Zugleich ermöglichen Leihgaben aus der Sammlung Schulze (Leipzig/Berlin), weiteren privaten Sammlungen sowie aus der Sammlung Museum Schloß Burgk einen Einblick in die Kultur Japans. Weil Yoshio Yabara während des Ausstellungsaufbaus nach New York gerufen wurden, fand bislang noch keine feierliche Ausstellungseröffnung statt. Doch am 19. Dezember werden er und Thomas Schulze von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft durch die Ausstellungen führen. OTZ

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