Rezension: Psychochor Jena gemeinsam mit dem Ensemble ONAIR

Jena  Wenn es in Jena um Chormusik geht, dann zählt seit einigen Jahren der Psychochor zu denen, bei denen man jedes Mal gespannt ist, was Neues geboten wird. Doch dieses Mal ging es mit der gleichzeitigen Offerte des Vocal-Ensembles ONAIR um mehr.

Die Berliner A-cappella-Pop-Band ONAIR kommt nach Jena ins Volkshaus und gibt dort ein großes Doppelkonzert gemeinsam mit dem Psycho-Chor der Uni Jena.

Die Berliner A-cappella-Pop-Band ONAIR kommt nach Jena ins Volkshaus und gibt dort ein großes Doppelkonzert gemeinsam mit dem Psycho-Chor der Uni Jena.

Foto: Lea Hauswald

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Wenn es in Jena um Chormusik geht, dann zählt seit einigen Jahren der Psychochor zu denen, bei denen man jedes Mal gespannt ist, was Neues geboten wird. Doch dieses Mal ging es mit der gleichzeitigen Offerte des Vocal-Ensembles ONAIR um mehr. Zunächst eröffneten die Jenaer unter Leitung von Maximilian Lörzer das Programm mit Goethes „Erlkönig“ in der Version von Oliver Gies (Band „Maybebop“), ein Mixtum von Traditionellem und poppigen Elementen, das neue Markenzeichen des Chores. In der weiteren Folge : „Deep beneath the City“, Erlebnisse mit der New Yorker U-Bahn (A-capelle- Musical „ in Transit“). Insgesamt zehn Titel mit Bekanntem, wie „Feuerzeug“, von fünf Männern einschließlich Lörzer interpretiert oder „Wie kann es sein“. Immer wieder vom Chor rhythmisch pointiert aber auch überzeugend gebotene Soli. Mit „Radio“ (Song der Band „WiseGuys“ von Lörzer arrangiert) endete das Vorspiel des Psychochores, sozusagen die Ouvertüre für die Gäste, und zum gemeinsamen Auftritt mit ONAIR noch vor der Pause: Der Song „Radio GaGa“ von der Band Queen weckte mit seinen pantomimischen Bewegungen zusätzliche Neugier auf alles Folgende. Was im 2. Teil die fünf Akteure von ONAIR (André Bachmann, Kristofer Benn, Marta Helmin, Jennifer Kote und Patrick Oliver) zu bieten hatten, es löste Wellen der Begeisterung in den Reihen des ausverkauften Volkshauses aus. Seit 2013 existiert das Ensemble, man ist fasziniert, wie man heutzutage einschließlich elektronischer Mittel ganz eigene Klangwelten einschließlich rhythmischer Perfektion erzeugen kann, als Hörer rätselt man mitunter, ist es vorprogrammiert oder live, wobei eine ungewohnte Lichtregie im Volkshaus die Titel begleitete, eine Art musikalisches Sound-Theater überzeugend präsentiert. Nicht ohne Grund ist ONAIR bereits international preisgekrönt. In dem umfangreichen Programm lieferten Songs von Kate Bush, Massive, Attack, Michale Jackson und Pink Floyd den Beweis, um nur Einige aus den umfangreichen Darbietungen zu nennen. Am Ende noch einmal gemeinsam mit dem einladenden Psychochor „Still haven´t found, what I´m looking for“(Song von „Bono“ im Arrangement von Deke Sharoin).

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