Weihnachtsmarkt

Tanz vor dem Tannenbaum

Schleiz/Burgk.  Die Weihnachtsmärkte in Schleiz und auf Schloss Burgk lockten am Wochenende viele Besucher.

Felix Schaum (l.) und Benjamin Köhler schenken am Scharch-Stand Glühwein aus.

Felix Schaum (l.) und Benjamin Köhler schenken am Scharch-Stand Glühwein aus.

Foto: Oliver Nowak

Die Weihnachtsmärkte im Oberland haben am Wochenende wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern angelockt. Der Schleizer Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt wurde am Freitag bereits um 17 Uhr vom Bürgermeister Marko Bias (CDU) eröffnet. Bis um 22 Uhr herrschte dort ein munteres Treiben. Viele Menschen tanzten zur Musik vor der Bühne des Weihnachtsmarktes, wo DJ Alex K Aprés-Ski-Partymusik aufgelegt hatte.

Die Besucher des Weihnachtsmarktes erfreuten sich zudem an den zahlreichen, unterschiedlichen kulinarischen Spezialitäten und selbstverständlich an Glühwein, Punsch und weiteren heißen und kalten Getränken.

Für großes Interesse sorgte die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsgeschichte Schleiz, die in den Räumlichkeiten der Orthopädie- und Schuhmacherhandwerk GmbH Hans Sachs mehrere Modelleisenbahnen ausstellte und zum Verkauf anbot. Staunend sah sie dort zum Beispiel der sechsjährige Leandro aus Zeulenroda die Miniaturwelten mit den fahrenden Eisenbahnen an.

Für die jüngsten Gäste auf dem Schleizer Weihnachtsmarkt war der Besuch des Weihnachtsmannes am Sonnabend und Sonntag ein Höhepunkt. Der rot gekleidete Mann mit dem langen Rauschebart nahm die Jüngsten auf seinen Schoß für ein Schwäzchen und überreichte ihnen zum Schluss ein Geschenk.

Prachtvoller Weihnachtsmarkt auf Schloss Burgk

Einen wahrlich prachtvollen Weihnachtsmarkt fanden die Besucher auf Schloss Burgk vor. Am späten Sonnabend Nachmittag stand eine mehr als hundert Meter lange Menschenschlange vor dem Eingang zum Weihnachtsmarkt im Schloss und wartete auf den Einlass. In den Ausstellungsräumen des Schlosses boten zahlreiche Händler ihre Waren an. Darunter sehr viel Kunsthandwerk, Kleidung, aber auch besondere Spirituosen. In den Außenbereichen des Schlosses wurden unterschiedliche Speisen und Getränke angeboten. Von Käsespezialitäten über Wild und Detscher war nahezu alles dabei, was sich die Besucher des Weihnachtsmarktes wünschen konnten.

Besonders attraktiv für viele Gäste waren nicht nur die Angebote der Händler, sondern auch der gleichzeitige Besuch der Ausstellungsräume des Schlosses. So konnten die Gäste zum Beispiel im Prunkzimmer nicht nur Himmelbett und die prachtvolle Gestaltung des Raumes bestaunen, sondern auch die funkelnden Schmuckstücke von Uhren&Schmuck Friedrich aus Schleiz. In anderen Räumen goss zum Beispiel Jessica Neumann, Leiterin des Schaudenkmals Gießerei Heinrichshütte, Zinnfiguren und bot diese zum Verkauf an. Manuela Spörl vom Kreativladen aus Hirschberg stellte unter anderem ihre Filzstücke im Rittersaal aus. Ein humorvoller Hingucker war dabei für kurze Zeit eine Ritterrüstung auf dessen eisernen Helm eine Filzmütze von Manuela Spörl thronte.

„Die Atmosphäre hier ist einfach toll, aber man merkt, dass weniger Besucher hier sind. Vielleicht gibt es hier zu wenig Abwechslung, weshalb weniger Menschen als in den vergangenen Jahre da sind“, sagte Florian Spindler. Ähnliches bemerkten auch die Händler, wie zum Beispiel Nancy Frieser von der Fellhandlung Weidhaas. „Heute ist es schon sehr verhalten, was die Besucherzahl angeht.

Das liegt vielleicht auch daran, dass zu viele Weihnachtsmärkte zeitgleich an diesem Wochenende veranstaltet werden“, sagte sie. Weihnachtlich geradezu geschmückt besuchte Kai Elders aus Hölle den Brugker Weihnachtsmarkt. Er hatte sich eine farbenfrohe Lichterkette in den Bart geflochten. „Ich war im vergangenen Jahr schon hier auf Schloss Burgk, weil mir die Atmosphäre so gut gefällt. Das Kunsthandwerk was hier ausgestellt wird ist etwas Außergewöhnliches und nirgendwo ist es so schön, wie hier auf dem Schloss“, berichtete Kai Elders.

Zu den Kommentaren