Mann stirbt bei Wohnhausbrand in Neustadt - Gewissheit über Opfer

Neustadt-Lichtenau  Bei einem Wohnhausbrand in Neustadt an der Orla kam ein Mensch ums Leben. Jetzt gibt es Gewissheit, wer der Tote ist, der in der Wohnung gefunden wurde.

Bei einem Wohnhausbrand am Mittwochabend im Neustädter Ortsteil Lichtenau ist eine Person ums Leben gekommen.

Bei einem Wohnhausbrand am Mittwochabend im Neustädter Ortsteil Lichtenau ist eine Person ums Leben gekommen.

Zu einem Wohnhausbrand im Neustädter Ortsteil Lichtenau wurden die Neustädter Feuerwehr und mehrere Ortsteilwachen am Mittwochabend gerufen. Der Alarm ging um 18.31 Uhr ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort stand ein dreigeschossiges Wohnhaus in Lichtenau in Brand. Ein als vermisst gemeldeter 65 Jahre alter Mann wurde später tot gefunden. Eine Sektion hat nunmehr ergeben, dass es sich bei dem Verstorbenen um den 65-jährigen Bewohner des Hauses handelt. Dieser kam im Zusammenhang mit dem Brandgeschehen durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben.

36 Kameraden mit Atemschutz im Einsatz

„Das Erdgeschoss des Hauses hat komplett gebrannt und das Feuer ist bis ins erste Obergeschoss hochgezogen. Es gab eine starke Rauchentwicklung, weshalb 36 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz kamen“, hatte Neustadts Stadtbrandmeister Ronny Kaufmann informiert. Gegen 19 Uhr war das Feuer im Wohnhaus gelöscht. Die Restlöscharbeiten hatten noch bis in die späten Abendstunden hinein angedauert. Die Kriminalpolizei nahm noch am späten Abend die Ermittlungen auf.

Bewohner galt zunächst als vermisst

Der Bewohner habe das 150 Jahre alte Haus allein bewohnt und galt zuvor als vermisst. Das Haus war nach dem Brand unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Neustadt, die Ortsteilwehren Lichtenau, Neunhofen, Dreba, Knau sowie die Feuerwehr Lausnitz, die mit elf Fahrzeugen und insgesamt 61 Kameraden vor Ort waren.

Ausbruchsort des Brandes lokalisiert

Die Brandausbruchstelle konnte in der Nähe eines mobilen Gasheizers lokalisiert werden, so dass hier ein Zusammenhang mit der letztendlichen Brandentstehung sehr wahrscheinlich ist. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor.

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