Schon zweiter Corona-Tote im Kreis Greiz - Grund für hohe Virus-Ausbreitung gefunden

Greiz.  Im Kreis Greiz ist eine weitere Person mit dem Coronavirus gestorben. Inzwischen sind 89 Menschen positiv getestet. Das ist als Grund für die hohe Ausbreitung des Virus in Greiz bekannt.

Im Landkreis Greiz hat es den zweiten Todesfall wegen des Corona-Virus gegeben. (Symbolbild)

Im Landkreis Greiz hat es den zweiten Todesfall wegen des Corona-Virus gegeben. (Symbolbild)

Foto: Sven Hoppe / dpa

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Im Landkreis Greiz gibt es eine zweite Greizerin, die an den Folgen des Sars-CoV-2/Coronavirus gestorben ist. Das teilt das Landratsamt am Donnerstagnachmittag mit. Sie verstarb am Dienstag und wurde davor vorwiegend im häuslichen Umfeld betreut, wie das Landratsamt schreibt. Alle aktuellen Infos im kostenlosen Corona-Liveblog

Es handelt sich im eine ältere Greizerin (Jahrgang 1925), die post mortem positiv getestet wurde und an altersbedingten Vorerkrankungen litt.

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Zwei Familienfeiern als Grund für schnelle Ausbreitung

Die Stadt Greiz sei von den Infektionen mit großem Abstand am stärksten betroffen. Erkrankungen in anderen Städten und Gemeinden seien ebenfalls registriert, bewegen sich aber bislang im einstelligen Bereich. Ausgangspunkt für die massiven Corona-Infektionen in Greiz waren nach den Erkenntnissen des Gesundheitsamtes zwei unabhängig voneinander stattgefundene große Familienfeiern, von denen aus die Infizierung weiterer Menschen ihren Weg nahm. „Wir sind jetzt sozusagen mittendrin in der Erkrankungswelle, und die wird, so sagen es die Fachleute, wohl auch noch einige Zeit andauern, ehe die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung tatsächlich greifen“, so die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) Es sei daher wichtig, dass die verordneten Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln von jedem und überall strikt eingehalten werden.

Für die 50 Pflegedienste im Landkreis erfolge durch das Landratsamt aktuell eine Bedarfsermittlung an benötigten Schutzausrüstungen und Verbrauchsmaterialien, die dann an das Sozialministerium weitergegeben werde. „Wir als Landratsamt können in der Sache lediglich unterstützen. Unser Gesundheitsamt ist für die Beschaffung der Ausrüstung definitiv die falsche Adresse und hat für Dritte auch nichts auf Lager“, so Schweinsburg.

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