Unterstützung für Seniorenzentrum in Zeulenroda-Triebes

Zeulenroda-Triebes.  Mitarbeiter aus anderen Pflegeeinrichtungen helfen in dem Corona-geplagten Seniorenzentrum aus.

Aufgrund der vielen Corona-Fällen ist die Personaldecke im Awo-Seniorenzentrum in Zeulenroda-Triebes immer dünner geworden.

Aufgrund der vielen Corona-Fällen ist die Personaldecke im Awo-Seniorenzentrum in Zeulenroda-Triebes immer dünner geworden.

Foto: Heidi Henze

Im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Am Stausee in Zeulenroda-Triebes sind nach letztem Stand 34 von 111 Bewohnern und 23 von 60 Mitarbeitern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit fällt mehr als ein Drittel der Belegschaft aus, weil sie in Quarantäne müssen. Für das Personal eine angespannte Situation. Aber jetzt gibt es auch einmal gute Nachrichten. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

„Wir hatten aufgrund der angespannten Personalsituation in Zeulenroda Awo-Einrichtungen in ganz Thüringen angeschrieben und um personelle Unterstützung gebeten. Die Resonanz war großartig“, sagt Awo-Sprecher Dirk Gersdorf. Ab Freitag würden sechs freiwillige Mitarbeiter aus AJS-Pflegeheimen in Gera, Schlotheim, Sondershausen und Triebes aushelfen.

Zahlreiche weitere Freiwillige unter anderem aus Mupperg, Bad Liebenstein und Vieselbach hätten sich ebenfalls gemeldet. „Sie stehen bereit, falls es weiteren Bedarf gibt“, so Dirk Gersdorf. Zudem hätte es zahlreiche Hilfsangebote gegeben, etwa was weitere Schutzkleidung betrifft. Die Freiwilligen würden nur bei den Bewohnern eingesetzt, die negativ getestet wurden. Sie seien zudem mit Schutzkleidung ausgerüstet. „Das Team in Zeulenroda, ist dankbar für die große Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Dies sichert die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner und hebt auch die Moral unter den Kolleginnen in einer wirklich schwierigen Situation“, sagt Dirk Gersdorf.

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