Vielfalt als Vorteil erfahren

Jena  Präsentation aus Schulprojekt

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Allerorten werden die Schwierigkeiten der Integration diskutiert, von den Erfolgen ist selten die Rede. Einen positiven Kontrapunkt will das Projekt „Shared Memories and Dialogues“ (Sharmed) setzen, das unter Federführung der italienischen Universitäten Modena und Reggio Emilia in Kooperation mit der Universität Jena und der Universität Suffolk (Großbritannien) seit 2016 läuft.

Das Projekt möchte neue Lern- und Lehrerfahrungen in multikulturellen Klassenzimmern ermöglichen. Am Dienstag, 9. Oktober, 14 Uhr, werden im Senatssaal (Fürstengraben 1) die Projektergebnisse für Lehrer präsentiert. „Zentrale Instrumente sind ein Archiv und eine digitale Lernplattform, die wir selbst entwickelt haben“, sagt die Jenaer Koordinatorin Luisa Conti. Gebündelt sind Anweisungen für und Erfahrungen aus Workshops mit Schülern, auch die Lobdeburgschule war dabei.

In den Workshops wurden die 8- bis 12-jährigen Kinder gebeten, über ein Bild zu berichten, das ihnen etwas bedeutet. Bei Kindern mit Fluchterfahrung war schon mal das Foto des zerstörten Aleppo dabei. Im Dialog ergaben sich neue Blickwinkel. Im besten Fall sei Anderssein als Vielfalt und Vorteil, nicht als Makel begriffen worden.

Informationen unter www.sharmed.eu

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