Meine Meinung: Letzte Ausfahrt Würzburg

Die Zeit läuft. Momentan läuft sie gegen den FC Carl Zeiss.

Steffen Ess.

Steffen Ess.

Foto: Andreas Wetzel

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Gegen wen, wenn nicht gegen den Letzten Carl Zeiss Jena, will Kaiserslautern gewinnen? Und gegen wen, wenn nicht gegen eben diesen tief in der Krise steckenden 1. FCK will Jena gewinnen?

Die Fragen des Samstags einten die Traditionsvereine aus der Pfalz und zu Füßen der Kernberge nicht nur die Sehnsucht nach ei­nem Hoffnung machenden Zeichen. Es ist die nicht neue Erkenntnis, weit weg von den eigenen Ansprüchen zu sein. Der viermalige deutsche Meister in den Niederungen der dritten Liga, zerrissen von ei­nem internen Machtkampf. Und der einstige Europacup-Teilnehmer aus Thüringen sportlich in der Drittklassigkeit am Abgrund. Ein liebevoller Umgang der Fans mit ihren Vereinen sieht anders aus.

Tradition ist keine Gewähr für Erfolg – hier wie dort.

Bei den Roten Teufeln scheint die Hoffnung zurückzukehren, in Thüringen fällt es nach zehn Niederlagen in elf Spielen schwer, an ein Wunder zu glauben.

Mathematisch ist alles möglich. Nur, gegen wen soll gewonnen werden, wenn nicht gegen Chemnitz oder Kaiserslautern?

Gelingt es gegen Würzburg?

Die Kickers liegen mit ihren zwölf Punkten und Platz 16 am ehesten in Reichweite.

Die Zeiss-Elf müht sich. Das muss ihr bescheinigt werden. Die Ergebnisse nur sind bislang erdrückend. Von Woche zu Woche wird die mentale Last für die Spieler schwerer.

Ein neuer Trainer setzt andere Impulse. Die braucht es. Aber ein neuer Mann an der Seitenlinie wird auch erst sein Team finden müssen.

Die Frage ist: Wie viel Zeit bleibt dann noch?

Zur Drittliga-Reife fehlt der Mannschaft derzeit ein Stück.

Letzte Ausfahrt Würzburg.

Die Zeit läuft. Momentan läuft sie gegen den FC Carl Zeiss.

Gegen wen, wenn nicht gegen den Letzten Carl Zeiss Jena, will Kaiserslautern gewinnen? Und gegen wen, wenn nicht gegen eben diesen tief in der Krise steckenden 1. FCK will Jena gewinnen?

Die Fragen des Samstags einten die Traditionsvereine aus der Pfalz und zu Füßen der Kernberge nicht nur die Sehnsucht nach ei­nem Hoffnung machenden Zeichen. Es ist die nicht neue Erkenntnis, weit weg von den eigenen Ansprüchen zu sein. Der viermalige deutsche Meister in den Niederungen der dritten Liga, zerrissen von ei­nem internen Machtkampf. Und der einstige Europacup-Teilnehmer aus Thüringen sportlich in der Drittklassigkeit am Abgrund. Ein liebevoller Umgang der Fans mit ihren Vereinen sieht anders aus.

Tradition ist keine Gewähr für Erfolg – hier wie dort.

Bei den Roten Teufeln scheint die Hoffnung zurückzukehren, in Thüringen fällt es nach zehn Niederlagen in elf Spielen schwer, an ein Wunder zu glauben.

Mathematisch ist alles möglich. Nur, gegen wen soll gewonnen werden, wenn nicht gegen Chemnitz oder Kaiserslautern?

Gelingt es gegen Würzburg?

Die Kickers liegen mit ihren zwölf Punkten und Platz 16 am ehesten in Reichweite.

Die Zeiss-Elf müht sich. Das muss ihr bescheinigt werden. Die Ergebnisse nur sind bislang erdrückend. Von Woche zu Woche wird die mentale Last für die Spieler schwerer.

Ein neuer Trainer setzt andere Impulse. Die braucht es. Aber ein neuer Mann an der Seitenlinie wird auch erst sein Team finden müssen.

Die Frage ist: Wie viel Zeit bleibt dann noch?

Zur Drittliga-Reife fehlt der Mannschaft derzeit ein Stück.

Letzte Ausfahrt Würzburg.

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