Ministerium mahnt IHK zu parteipolitischer Neutralität

Das Wirtschaftsministerium hat die öffentliche Warnung des Erfurter IHK-Präsidenten vor einem Ministerpräsidenten der Linken als unzulässig gerügt.

Der Präsident der IHK Erfurt, Dieter Bauhaus. Für seine skeptischen Aussagen bezüglich einer möglichen rot-rot-grünen Landesregierung wurde er jetzt vom Wirtschaftsministerium gerügt. Foto: Alexander Volkmann

Der Präsident der IHK Erfurt, Dieter Bauhaus. Für seine skeptischen Aussagen bezüglich einer möglichen rot-rot-grünen Landesregierung wurde er jetzt vom Wirtschaftsministerium gerügt. Foto: Alexander Volkmann

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Erfurt. Für Industrie- und Handelskammern (IHK) gelte das Gebot zur parteipolitischen Neutralität, erklärte ein Sprecher des bislang SPD-geführten Ministeriums am Donnerstag. IHK-Präsident Dieter Bauhaus hatte auf der Internetseite der Kammer davor gewarnt, die wirtschaftlichen Erfolge Thüringens durch die Wahl eines linken Ministerpräsidenten aufs Spiel zu setzen. Das war vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert worden.

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