Rudolstadt: Ausgaben für das Theater steigen, die für Personal auch

Rudolstadt  Der Rudolstädter Stadtrat will heute den Haushaltsplan für 2018 beschließen. Auch der Waldfriedhof ist ein Thema.

Fachdienstleiterin Petra Rottschalk.

Fachdienstleiterin Petra Rottschalk.

Foto: Astrid von Killisch-Horn

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Der Beschluss des Haushaltsplanes 2018 für die Stadt Rudolstadt steht auf der Tagesordnung der heutigen Stadtratssitzung. Warum erst jetzt, mag sich mancher fragen. „Weil es vorher nicht möglich war, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen“, heißt es aus dem Rathaus. Begründet wird es unter anderem mit großen Schwankungen bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Nach einem Einbruch im Jahr 2017 konnte in diesem Jahr wieder ein Plus verbucht werden.

Insgesamt hat der Verwaltungshaushalt ein Volumen von knapp 40 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt stehen knapp zwölf Millionen Euro zu Buche, davon rund 8,1 Millionen für Baumaßnahmen.

Aus dem Zahlenwerk geht hervor, dass die Ausgaben für das Theater um 15000 Euro pro Jahr steigen. „Dies ergibt sich aus dem Gesamtbeschluss zur Theaterfinanzierung für den Zeitraum von 2017 bis 2014. Sowohl der Zweckverband als auch das Land Thüringen erhöhen schrittweise ihre Zuschüsse“, informierte Fachdienstleiterin Petra Rottschalk.

Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei rund 944 Euro

Steigen werden auch die Ausgaben für das Personal um knapp 215000 Euro auf eine Gesamtsumme von 9,04 Millionen Euro.

Die Förderung für Vereine indes geht um 5000 von 61000 auf nun 56000 Euro zurück.

Etwas zurückgegangen sind auch die Schulden. Sie betragen nun 21,3 Millionen Euro, was einem Durchschnitt von rund 944 Euro pro Kopf entspricht.

In der vergangenen Woche gab es im Rahmen einer ersten Lesung des Haushaltes nur wenige Nachfragen, unter anderem den Theaterzuschuss und die Vereinsförderung betreffend. Heute nun soll der Beschluss gefasst werden.

Auf der Tagesordnung im öffentlichen Sitzungsteil steht außerdem der Beschluss über die Errichtung eines Waldfriedhofes im Hain. Ein zuletzt in Rudolstadt durchaus kontrovers diskutiertes Thema.

Gleich zu Beginn werden zwei Schiedspersonen zur Besetzung der Schiedsstellen in die Stadt gewählt. Wie immer haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen an den Bürgermeister und die Verwaltung zu stellen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Rathausaal.

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