SPD will Mindestlohn von zwölf Euro

Erfurt.  Die SPD-Arbeitsmarktpolitikerin Diana Lehmann erklärte am Montag in Erfurt, ein höherer Mindestlohn ab 2021 sei vor allem für Ostdeutschland wichtig.

Derzeit liegt die Lohnuntergrenze bei 9,35 Euro pro Stunde. (Symbolbild)

Derzeit liegt die Lohnuntergrenze bei 9,35 Euro pro Stunde. (Symbolbild)

Foto: Peter Michaelis / TA

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Einen Tag vor einem Treffen der Mindestlohnkommission hat die Thüringer SPD ihre Forderung nach Anhebung auf zwölf Euro pro Stunde bekräftigt. Derzeit liegt die Lohnuntergrenze bei 9,35 Euro pro Stunde. Die SPD-Arbeitsmarktpolitikerin Diana Lehmann erklärte am Montag in Erfurt, ein höherer Mindestlohn ab 2021 sei vor allem für Ostdeutschland wichtig.

„Das Lohnniveau im Osten ist deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.“ Lehmann forderte zudem eine höhere Tarifbindung der Unternehmen. Ohne gute Löhne würden alle anderen Schritte zur Fachkräftesicherung ins Leere laufen. Seit der Einführung des Mindestlohns 2015 kommt die Kommission alle zwei Jahre zusammen, um über eine Anhebung zu beraten.

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