Stadtratswahl Bad Lobenstein: Aus gemeinsamer Liste von SPD/BfL wird eigene Liste ohne SPD

Bad Lobenstein  Mit fünf Kandidaten bewirbt sich die Freie Wählergemeinschaft „Bürger für Lobenstein“ um die Sitze

Holger Leube

Holger Leube

Foto: Ulf Rathgeber

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Zur Stadtratswahl 2014 war eine gemeinsame Liste von SPD und Bürger für Lobenstein (BfL) aufgestellt worden. „Ziel war es, den parteilosen Personen auf der SPD-Liste sowie neuen, an der Kommunalpolitik interessierten Bürgern eine eigene, parteiunabhängige Plattform zu schaffen“, heißt es zur Erklärung. Nach fünf Jahren gemeinsamen Wirkens tritt nun die BfL als eigenständige Liste an. Den Vorsitz hat seit der Gründung Holger Leube. Weitere BfL-Kandidaten sind Oliver Stark und Hans-Jürgen Freundel sowie die bisherigen SPD-Akteure Wolfgang Linke und Peter Oppel.

Eingesetzt habe sich die bisherige SPD/BfL-Fraktion in den zurückliegenden fünf Jahren laut eigener Beschreibung für „den weiteren Schuldenabbau, den Erhalt der vorhandenen Infrastruktur, die Modernisierung der Therme mit Hotelneubau und die Fertigstellung des Neuen Schlosses für die Bibliothek und das Stadtarchiv.“ Angestoßen worden sei mit Stadtratsantrag die LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung. Die Anträge zum Bau der Gehweg-Erweiterung an der Unterlemnitzer Straße von der Kombus in Richtung Unterlemnitz sowie eine Radwegverbindung zwischen Einmündung Muckenberg und dem Saale-Radweg entlang der B 90 seien beschlossen, aber noch nicht umgesetzt. „An nur einer Ja-Stimme ist 2014 unser Antrag zur Anschaffung eines dringend nötigen Feuerwehrfahrzeuges HLF gescheitert, weil ein ehemaliger Feuerwehrmann gegen unseren Antrag gestimmt hat“, teilt die BfL mit, während ihrem Antrag zur Löschwassersicherung des Stadtteichs in diesem Jahr zugestimmt worden sei. Mit einem aktuellen Antrag, der für Dienstagabend auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung stand, wolle die BfL „mehr Steuergerechtigkeit für Hundehalter erreichen“. Die fällige Jahreszahlung solle daher bei der An- beziehungsweise Abmeldung eines Hundes anteilig in Monatsscheiben möglich sein. „Wir hoffen auf viele Übereinstimmungen mit den Programmen der anderen Listen“, erklärt die BfL, „letztlich wollen ja alle die Stadt voranbringen und meist mehr erreichen, als finanziell möglich ist.“

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