43. Froschparkfest in Hohenleuben gefeiert

Hohenleuben  Zum Froschparkfest in Hohenleuben werden Spaßwettkämpfe durchgeführt. Tom Roßram wird Froschkönig. Den Titel bei den Frauen holt Heike Stolpmann. Das Fest wird zum 43. Mal veranstaltet.

Auf schmalen Stegen müssen die Teilnehmer über den Teich laufen. Teilweise geht es vor den Augen der zahlreichen Zuschauer regelrecht akrobatisch zu. Auf den Parcours wagen sich insgesamt zwölf Männer und zwei Frauen.

Auf schmalen Stegen müssen die Teilnehmer über den Teich laufen. Teilweise geht es vor den Augen der zahlreichen Zuschauer regelrecht akrobatisch zu. Auf den Parcours wagen sich insgesamt zwölf Männer und zwei Frauen.

Foto: Tobias Schubert

Komplett trocken blieb keiner der Teilnehmer, die sich am Samstagabend auf den Parcours auf den Teich im Froschpark in Hohenleuben wagten. Das war ganz im Sinne des Erfinders. Denn der Parcours war wieder so ausgelegt, dass der Kontakt mit dem kühlen Nass quasi programmiert war.

Der Kampf um den Titel Froschkönig/-in der Stadt Hohenleuben gehört zu den Höhepunkten des Froschparkfestes. Bereits zum 43. Mal fand es an diesem Wochenende statt und konnte sich zahlreicher Besucher erfreuen. Das freute nicht nur den Schaustellerbetrieb Hammerschmidt aus Plauen, der mit seinen Karussells bereits zum 42. Mal in Folge für große Kinderaugen sorgte. Auch Ralf Roßram von der organisierenden Froschparkgesellschaft 1976 aus Hohenleuben war nach eigener Aussage „sehr zufrieden“ mit der Resonanz der Gäste.

Das habe sich schon am Freitagabend beim Auftakt des Festes gezeigt. Trotz Regens waren viele Besucher zum Auftritt der Jugendband „Kinnorzimmer“ gekommen.

Auch am Samstag setzte sich dies fort. Auf dem Platz am Froschpark tummelten sich die Menschen, genossen die Sonne, versuchten sich am Schießstand oder ließen sich eine Gulaschsuppe schmecken, welche die Vereinsmitglieder vorbereitet hatten.

Rund um den Teich versammelten sich dann die Hohenleubener und ihre Gäste, als zum Start des Wettbewerbs gerufen wurde. Die insgesamt 14 Teilnehmer – zwölf Männer und zwei Frauen – mussten über schmale Stege laufen, einen Tennisball mit dem dazugehörigen Schläger in ein Fass befördern, einen Reifen über eine Stange werfen und viele weitere Aufgaben entlang des Parcours bewältigen. Weil der Teich wegen der aktuellen Wetterlage nicht besonders viel Wasser führt, musste die Fahrt im Boot diesmal ausfallen. Stattdessen mussten die Männer und Frauen auf einem umgedrehten Boot stehen und sich mit langen Stangen ein Stück weit über das Wasser bewegen.

Am schnellsten gelang das am Ende Tom Roßram, der zum Froschkönig der Stadt Hohenleuben ernannt wurde. Bei den Frauen siegte Heike Stolpmann, die sich nun Hohenleubener Froschkönigin nennen kann. In die Nacht ging es bei Musik und Tanz mit der Band Casa.

Seinen Abschluss hatte das Fest am Sonntag bei einem Frühshoppen. Auch hier gab es noch einmal kleine Spaßspiele wie Maßkrugstemmen. Rund 30 Mitglieder hat die Froschparkgesellschaft in Hohenleuben. Das Froschparkfest ist nur eine von vielen Aktionen, die sie organisieren. Sie kümmern sich auch das ganze Jahr über um die Pflege des Parkes und veranstalten im Winter beispielsweise Eishockeyspiele auf dem Teich. Für diese „sehr gute Zusammenarbeit“, die „einfach nur Spaß“ mache, sprach Roßram seinen Mitstreitern einen großen Dank aus. Das gleiche gelte auch für die ganzen ehrenamtlichen Helfer des Froschparkfestes, „ohne die geht es gar nicht“. Auch den vielen Sponsoren müsse man danken, so der Vereinsvorsitzende.

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