„Diese Arbeit ist auch mein persönlicher Kraftquell“

Gera.  Neun Jahre lang lebte Ulrike Heinz in Peking, unterrichtete am Goethe-Institut Deutsch. Zurück in Deutschland, wollte die Seniorin sich nicht zur Ruhe setzen.

Kursleiterin Ulrike Heinz

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Foto: Peter Michaelis

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Neun Jahre lang lebte Ulrike Heinz in Peking, unterrichtete am Goethe-Institut Deutsch. Mit ihrem Renteneintritt 2015 kehrte sie mit Ehemann Armin nach Deutschland zurück. „Meine Mutter und unsere beiden Kinder wohnen hier. Zudem ist irgendwann jede Zeit einmal vorbei“, blickt die Seniorin zurück. Sich ausruhen kam jedoch für die Geraerin nicht in Frage. „Ich dachte, das kann es jetzt nicht gewesen sein.“ Als die Flüchtlingswelle einsetzte, wollte Ulrike Heinz helfen und bewarb sich an der Geraer Volkshochschule. Die Zusage kam sofort. „Leute mit Berufserfahrung in Deutsch als Fremdsprache waren sehr gefragt“, weiß Ulrike Heinz. Seitdem arbeitet sie als Integrationslehrerin, führt Kursteilnehmer zum Sprachniveau B1. „Die Sprache ist das Wichtigste. Mit ihr öffnen sich zahlreiche Türen. Entweder lässt sich eine Ausbildung oder Umschulung beginnen oder ein Beruf ergreifen“, so die Seniorin. Ihre derzeitigen Schützlinge kommen aus Syrien, Indien, Litauen, Mazedonien oder der Türkei. „Die Teilnehmer sind sehr ehrgeizig, bemühen sich, auch in den Pausen deutsch und nicht in ihrer Muttersprache zu reden.“ Untereinander hätten sich viele Freundschaften entwickelt, Lernpatenschaften seien entstanden. „Dieser Kurs ist wirklich ein besonderer“, freut sich Ulrike Heinz und ist zugleich stolz.

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