Ronneburger Finanzausschuss akzeptiert Haushalte der Kindergärten

Tina Puff
Jacken und Rucksäcke hängen in einer Städtischen Kita an Haken im Flur.

Jacken und Rucksäcke hängen in einer Städtischen Kita an Haken im Flur.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Ronneburg.  Die Mitglieder des Ronneburger Finanzausschusses fordern aber auch Nachbesserungen beziehungsweise Erläuterungen zu einigen Posten.

Auf ihrer jüngsten Sitzung gaben die Mitglieder des Ronneburger Finanzausschusses ihr Einverständnis für die vorgelegten Haushaltsplanungen der Kindertagesstätten der Stadt für das Jahr 2021. Beraten wurde über die Haushalte der Kindertagesstätte (Kita) Regenbogenland, der Kita Krümelburg und der Kita Luftikus. Hauptamtsleiter der Haupt- und Finanzverwaltung Heiko Örtel nannte alle drei Pläne nachvollziehbar und plausibel. Jedoch gab es auch Punkte, die es aus Sicht der Mitglieder des Finanzausschusses noch zu klären gebe.

Für die Kindertagesstätte Regenbogenland werde die Stadt Ronneburg im Jahr 2021 einen Zuschuss von 627.800 Euro zahlen, das entspricht 560 Euro pro Kind und Monat. Der Finanzbedarf einer Einrichtung wird unter anderem durch den Landeszuschuss, den Elternbeitrag und den Zuschuss der Stadt gedeckt. Im Durchschnitt wird die Einrichtung von 93 Kindern besucht.

Für die Kindergrippe Krümelburg – hier werden derzeit etwa 19 von 30 möglichen Krippenkindern betreut – muss die Stadt etwa 205.000 Euro, 887 Euro pro Kind und Monat zahlen. Für die Betreuung der rund 83 Kinder in der Kindertagesstätte Luftikus, die Platz für 110 Kinder bietet, muss die Stadt mit Ausgaben in Höhe von 608.385 Euro/ 615 Euro pro Kind und Monat rechnen.

Den Unterschied in dem monatlichen Zuschuss pro Kind begründet Hauptamtsleiter Örtel mit dem Alter der Kinder, der Einfluss auf den sogenannten Betreuungsschlüssel hat. Alle drei Einrichtungen bieten noch freie Plätze.