Blaulicht

Firma aus Gera lobt nach Diebstahl 5000 Euro Belohnung aus

Gera-Aga.  Tausende Euro Schaden entstanden der Adelheid Meißner GmbH und einer Baufirma aus Crossen, als ihre Baustelle in Aga geplündert wurde.

Unternehmer Uwe Meißner (re.) und sein Mitarbeiter Bernd Müller im August 2016 auf der Großbaustelle Tongrube Aga.

Unternehmer Uwe Meißner (re.) und sein Mitarbeiter Bernd Müller im August 2016 auf der Großbaustelle Tongrube Aga.

Foto: Peter Michaelis

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Gibt es so etwas wie Ehre unter Dieben? Uwe Meißner und Bernd Müller von der Adelheid Meißner GmbH bauen darauf, dass es sie nicht gibt. Nachdem die Geraer Baufirma nach etwa drei Jahren Ruhe zum wiederholten Male Opfer eines größeren Diebstahls wurde, lobt Geschäftsführer Uwe Meißner 5000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Und baut auch darauf, dass es womöglich Komplizen gibt, die auf diese Summe schielen. Aber natürlich sei jeder Zeuge, der entscheidende Hinweise geben kann, willkommen.

Am Wochenende, zwischen dem 18. und 20 Oktober, waren die Täter auf die Großbaustelle Tongrube Aga gelangt und haben technisches Equipment sowohl von der Meißner GmbH als auch von der dort engagierten Baufirma „Heinrich Wassermann“ aus Crossen gestohlen. Der Adelheid Meißner GmbH allein entstanden etwa 8000 Euro Schaden. „Eine Allzweckpumpe, einen Stromerzeuger, eine Bagger-Fertigteilzange“, zählt Bernd Müller die größeren Verluste auf. Außerdem hätten die Diebe versucht, die Pumpen der Baustellen-Tankstelle zu entwenden. Beim Diesel, so Müller, sei dies nicht gelungen, aber beim AdBlue. Zu allem Überfluss hätten die Täter 500 Liter des Zusatzstoffes auslaufen lassen.

Auffällig sei gewesen, sagt Müller, dass bei dem Partnerunternehmen aus Crossen gezielt nur der Baucontainer aufgebrochen wurde, in dem deren Werkzeug gelagert war. Wie das Crossener Unternehmen bestätigt, sei erheblicher Schaden entstanden. In beiden Firmen bedauert man, dass die Polizei bisher keine Ermittlungserfolge vorweisen konnte. Neben der versprochenen Belohnung werde man nun auch bei der Sicherheit der Baustelle noch einmal nachlegen, sagt Bernd Müller. Zum Teil sei das auch schon passiert. Die offizielle Zufahrt zur Tongrube sei seit längerem gesichert. Die Täter seien wohl über das kurz vor der Tat abgeerntete Feld gekommen, das würden aufgefundene Reifenspuren nahelegen.

Die Polizei bestätigte indes, dass es noch keine neuen Erkenntnisse zur Tat gebe. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, Telefon 0365 / 82 34 14 65.

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