Verkauf

Gera behält elf Prozent an Wohnungsgesellschaft Elstertal

Gera.  Nachdem das Land die Anteile von Benson Elliot erworben hat, will sich Gera von mehr als der Hälfte ihrer Anteile trennen.

Geras Bürgermeister und Finanzdezernent Kurt Dannenberg (CDU)

Geras Bürgermeister und Finanzdezernent Kurt Dannenberg (CDU)

Foto: Foto: Peter Michaelis

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13,28 Millionen Euro erlöst die Stadt Gera aus dem Verkauf von Anteilen an der GWB Geraer Wohnungsbaugesellschaft „Elstertal“ mbH. Das erklärte Finanzdezernent Kurt Dannenberg (CDU). Er hatte den Kaufvertrag verhandelt und verteilte am Dienstag die Beschlussvorlage für die Stadtratssitzung am 21. November. Zuletzt hielt Gera 25,1 Prozent am Unternehmen. Veräußert werden sollen nun 14,1 Prozent. So behält Gera elf Prozent am Wohnungsunternehmen. Dafür bekomme die Stadt drei von maximal elf Aufsichtsratssitzen, sichert sich eine Rückkaufoption und eine Garantiedividende.

Bereits Ende Juli 2019 hatte die Landesregierung die von den Londoner Investorengesellschaft Benson Elliot gehaltenen Anteile in Höhe von 79,4 Prozent erworben. Eigentümer auch der städtischen Anteile ist die Thüringer Industriebeteiligungs-GmbH und Co. KG, ein Förderfond einer Tochter der landeseigenen Thüringer Aufbaubank. Zur Sondersitzung am 27. Juni hatte der Stadtrat beschlossen, maximal 19,1 Prozent der städtischen Anteile für mindestens zehn Millionen Euro zu verkaufen und den Erlös für die Sanierung des Kultur- und Kongresszentrums einzusetzen. Für 2020 sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Kosten für die energetische Sanierung berechnen zu können. Alle weiteren Mittel werden für die Jahre bis 2023 bereitgestellt.

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