Hamburger investieren ins Heinrichsquartier Gera

Gera.  In der Hansestadt zahlen Investoren bis zum Vierfachen des Preises für eine Wohnung wie in Gera.

Blick auf das Heinrichsquartier in Heinrichsgrün Gera an der Weißen Elster.

Blick auf das Heinrichsquartier in Heinrichsgrün Gera an der Weißen Elster.

Foto: Stefanie Sommer

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Dass Hamburger Anleger sich bewusst für den Immobilienerwerb in Gera entscheiden, ist nicht alltäglich. Im Heinrichsquartier haben es einige getan, informiert die Eigentraum GmbH. Der Grund dafür sei der exorbitante Anstieg der Immobilienpreise der Großstädte. Damit einher gehe das Risiko, dass sich eine Immobilie auf lange Sicht nicht rechne.

„Gera bietet die kaufmännische Vernunft, die in Hamburg so nicht mehr zu finden ist. Für den Preis einer Eigentumswohnung in Hamburg kann ich in Gera 3 bis 4 Wohnungen finanzieren. Dabei steht die gesamte Finanzierung in Gera auf sicheren Füßen, weil die Erträge hier vernünftig kalkuliert sind“, wird ein Hamburger zitiert, ohne ihn zu benennen. So wie der Wohnungsbaustandort in Heinrichsgrün sei auch vor Jahren in Hamburg die Hafencity geplant worden, die heute zur begehrtesten Wohnlage in der Stadt Hamburg gehöre und damit die höchsten Mieten erziele, so der Investor.

Die Stadt Gera hatte mit dem Bebauungsplan für die Brache der alten Werkzeugmaschinen-Fabrik die Basis für das heutige Quartier gelegt. Der Erfurter Bauträger tempus24 GmbH & Co. KG entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Geraer Dezernat Bau und Umwelt das Bauprojekt als Investor. Norbert Gleinig, der amtierende Dezernent für Bau und Umwelt, sagt dazu: „Gera ist immer offen für Investoren mit Professionalität und klaren Zielen. Mit dem schnellen Puls der großen Metropolen in den Adern braucht man vielleicht einen zweiten Blick auf unsere Stadt, um ihre Schönheiten, ihre Solidität und auch ihre Stärken zu erkennen.“

Seit 2017 mehr als 75 Wohnungen neu gebaut

Ein großer Teil der Gebäude sei fertiggestellt. Seit 2017 sind zwischen Weißer Elster und Stadtwald mehr als 75 Eigentumswohnungen in Mehrfamilien-, Reihenhaus- und Doppelhäusern entstanden. Weitere Neubauten würden sich anschließen. Den Schlusspunkt soll ein Seniorenwohn- und Ärztehaus als höheres Gebäude am Brückenkopf der Heinrichsbrücke setzen.

„Wir sehen für kommende Projekte in Gera erhebliches Potenzial, sowohl für neue Bauvorhaben in Geras Neuer Mitte im Stadtzentrum wie auch im Bereich der Maxim-Gorki-Straße und Comeniusstraße östlich der Innenstadt“, so der Baudezernent.

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