In Geraer Reichsstraße soll soziales Zentrum nicht nur für Senioren entstehen

Gera  Etwa 15 Millionen Euro werden in das Geraer Projekt investiert. Das ist im Einzelnen geplant

In der Reichsstraße soll ein soziales Zentrum mit Seniorenresidenz und Generationenhaus entstehen.

In der Reichsstraße soll ein soziales Zentrum mit Seniorenresidenz und Generationenhaus entstehen.

Foto: Peter Michaelis

Auf der freien Fläche neben dem Netto-Markt in der Reichsstraße in Gera soll ein soziales Zentrum entstehen. Das Bauvorhaben auf dem 4800 Quadratmeter großen Areal wird drei Gebäude umfassen. In der künftigen Seniorenresidenz sind 100 stationäre Pflegeplätze geplant. Zudem kommen rund 20 barrierefreie Senioren-Wohnungen sowie ein Generationenhaus dazu. „Der Bedarf solcher Einrichtungen ist in Gera gegeben. Deshalb wurde die Stadt als Standort gewählt“, sagt Frauke Meyenberg, Pressesprecherin der Specht-Gruppe. Die Hig Hoch- und Ingenieurbau GmbH aus Leumnitz ist Generalauftragnehmer für das Projekt.

Vor etwa einem halben Jahr haben die Bremer, die auf Planung, Realisierung und Vertrieb von Pflegeimmobilien spezialisiert sind, die aneinandergrenzenden Grundstücke erworben. Eine Bauvoranfrage wurde gestellt. Der Bauträger hofft auf einen zügigen und positiven Bescheid der Verwaltung, damit er sein Vorhaben schnell verwirklichen kann. Etwa 15 Millionen Euro werden in das Geraer Projekt investiert.

„Ende 2020 wurde das Gelände von Bewuchs freigemacht“, sagt Oliver Gentzsch, Geschäftsführer der Hig Hoch- und Ingenieurbau GmbH Gera. Das Unternehmen ist Generalauftragnehmer, also für die schlüsselfertige Übergabe verantwortlich. „Wir arbeiten schon viele Jahre mit der Specht-Gruppe zusammen. So waren wir am Bau des Senioren-Campus in Dresden-Klotzsche beteiligt. Er wurde im zweiten Quartal letzten Jahres fertiggestellt. Aktuell sind Mitarbeiter von uns in Wolfsburg in den Steimker Gärten. Dort ist unter anderem auch eine Seniorenresidenz und altersgerechtes Wohnen geplant.“

Die Hig Hoch- und Ingenieurbau GmbH ist seit 25 Jahren auf dem Markt und zählt 60 Beschäftigte.