Jüdische Märchen, Geschichten und Lieder in der Geraer Häselburg

Die Häselburg Gera lädt zu einem festlichen Abend mit der Geraer Schauspielerin Otti Planerer ein.

Die Häselburg Gera lädt zu einem festlichen Abend mit der Geraer Schauspielerin Otti Planerer ein.

Foto: archiv/Peter Michaelis

Gera.  Unter dem Titel „Woher nahm die Taube das Kleeblatt“ gestaltet die Geraer Schauspielerin Otti Planerer einen Märchenabend.

Pünktlich zu Jom Kippur, dem wichtigsten jüdischen Feiertag – in diesem Jahr am heutigen Mittwoch – lädt das Kulturhaus Häselburg Gera zu einem festlichen Abend mit der Geraer Schauspielerin Otti Planerer ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Unter dem Titel „Woher nahm die Taube das Kleeblatt“ gestaltet sie einen Abend mit Märchen, Geschichten und Liedern jüdischer Autorinnen und Autoren. Die jüdische Märchenwelt hat ihre Quelle in der Bibel, im Talmud, in den Gebeten um das baldige Kommen des Messias und in den Erzählungen des neuen jüdischen Heldentums. So hat auch jedes jüdische Märchen eine historische, eine anekdotische und eine theologische Seite und verbindet die Weisheit, die Erfahrung und den Witz des jüdischen Volkes. Mit ihrer Lesung möchte Otti Planerer die Poesie, die Trauer aber auch die immer wiederkehrende Lebensfreude, die dieses Volk überleben lässt, nahebringen.

Anmeldung unter contact@haeselburg.org oder 0365/55246844. Eintritt: 5 Euro.

Die Veranstaltung kann stattfinden dank großzügiger Förderung durch die Stadt Gera, die Thüringer Staatskanzlei, die Bundeszentrale für politische Bildung und das Bundesprogramm Demokratie leben.

Die für den 21. September geplante Podiumsdiskussion in der Reihe „Jüdinnen*Juden in Gera“ muss leider ausfallen, heißt es.

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