Mut zeigen und nicht verkriechen: Ilona Berger über Initiativen junger Leute

Werden Mädchen und Jungen von Gleichaltrigen gehänselt, ziehen sich die Ausgestoßenen zurück oder setzen Kräfte frei.

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Norbert Schüssler ist ein Schüler gewesen, den ein solches Verhalten schmerzte. Doch er verkroch sich nicht, suhlte sich nicht im Selbstmitleid. Er kämpfte Tag um Tag. Seine Momente, in denen er sich stark und bestätigt fühlte, waren die des Schreibens. Anfangs waren es nur die Schulaufsätze.

Es dauerte noch paar Jahre, bis Schüssler Mut zeigte und sich der Öffentlichkeit stellte. Mit der US-Serie The Walking Dead kam die Wende. Eine Folge gefiel ihm nicht. Ich kann es besser, meinte er. Es folgten Drehbuch, Präsentation und Kritik. Die weckten den Ehrgeiz. Es ist toll, wenn junge Erwachsene ihren Weg finden, und ihn gehen, auch wenn er holprig ist. Ihnen Zutrauen schenken, sie ermutigen und fördern, sollte unser Anliegen sein, egal wie abwegig die Straße, die sie gehen, ist. Das Ausprobieren öffnet Horizonte, überwindet Grenzen und lässt Fähigkeiten entdecken.

Dass das Kollektiv in seiner Freizeit für seinen Fantasy-Buch -Traum lebt und arbeitet, ist bewundernswert. Ein Stück privates Glück nennt Schüssler diese Hingabe für das Projekt, an dem sie uns nun teilhaben lassen. Ich wünsche Erfolg.

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