Philharmonisches Orchester Altenburg Gera auf Gastspielreise in Rumänien

Gera/Temeswar  Gegenbesuch für Mitte November erwartet.

Das Athenäum in Bukarest (Rumänien). Hier ist der Auftritt am 3. November.

Das Athenäum in Bukarest (Rumänien). Hier ist der Auftritt am 3. November.

Foto: Felix Eckerle

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Im Rahmen des interkulturellen Projekts „Zukunftsmusik ostwärts“ hat das Philharmonische Orchester Altenburg Gera eine Reihe von Konzerten und Veranstaltungen in Ostthüringen verwirklicht. Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt Osteuropas zu erkunden und einander mit Offenheit und Neugier zu begegnen. Musik ist dafür ein Medium, das nicht nur Sprachgrenzen spielend überwinden kann. Die Musikerinnen und Musiker widmen sich zusammen mit Gästen und dem Publikum den Ländern Ungarn und Rumänien. Nun geht das Orchester auf Gastspielreise und freut sich auf bereichernde Begegnungen.

Am 27. Oktober treten die Musikerinnen und Musiker den Weg nach Rumänien an, wo sie am 29. Oktober in der Philharmonie Temeswar ein Konzert unter Leitung von GMD ­Laurent Wagner geben. Zusammen mit dem renommierten ­deutschen Pianisten Bernd Glemser führen sie Johannes Brahms‘ 1. Klavierkonzert und seine 1. Sinfonie auf. Die Städtepartnerschaft zwischen Gera und Temeswar wird dann am 1. November mit der Auf­führung von Gustav Mahlers 3. Sinfonie gefeiert. Dabei tritt das Thüringer Orchester gemeinsam mit der Banater Philharmonie ­Temeswar, dem Damenchor der Banater Philharmonie ­Temeswar, dem Kinderchor des Colegiul National de Arta Ion Vidu und der Altistin Aura ­Twarowska unter Leitung von GMD Laurent Wagner auf. ­Dieses ­Gemeinschaftswerk soll die ­Botschaft von Völkerverständigung und Frieden aussenden.

Danach reist das Philharmonische Orchester Altenburg Gera weiter in die Rumänische Hauptstadt Bukarest, wo es am 3. November im Athenäum mit einem Festkonzert auftritt. Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des rumänischen Botschafters in Berlin, Emil Hurezeanu, und des deutschen Botschafters in Bukarest, Cord Meier-Klodt, wird das Konzert 30 Jahre nach dem Mauerfall und der rumänischen Revolution ein Zeichen für Freiheit, Demokratie und friedlichen Austausch in Europa sein. Zusammen mit dem jungen aufstrebenden Bukarester Cellisten Mircea Marian wird dabei unter anderem das Konzert für Violoncello und Orchester des renommierten rumänischen Komponisten Dan Dediu aufgeführt, welches als Auftragswerk eigens für „Zukunftsmusik ostwärts“ entstanden ist. Dieses Konzert ist das Eröffnungskonzert des Meridian Festivals für neue Musik und wird live von Radio Romania übertragen.

Das Projekt „Zukunftsmusik ostwärts“ wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.

Zum Austausch reist dann im November die Banater Philharmonie Temeswar nach Gera und gibt ein eigenes Konzert am 14. November im Theater Gera sowie ein weiteres Gemeinschaftskonzert mit dem hiesigen Orchester und Chören am 13. November im Kultur- und Kongresszentrum Gera.

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