Preisgekrönter polnischer Organist spielt am Samstag in Ponitz

Ponitz  Jaroslaw Tarnawski spielt auf der Silbermannorgel Bach und Brahms

Blick auf die berühmte Silbermannorgel in Ponitz, die am Samstag erklingt.

Blick auf die berühmte Silbermannorgel in Ponitz, die am Samstag erklingt.

Foto: Jana Borath

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Zum Konzert am Samstag, 19.30 Uhr, hat die Kirchgemeinde Ponitz Organist ­Jaroslaw Tarnawski aus Polen eingeladen. Zu hören sind an der Silbermannorgel der Ponitzer Kirche Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Georg Muffat und Johannes Brahms.

Tarnawski wurde 1980 in Posen (Polen) geboren. 1999 begann er ein fünfjähriges Master-Studium in der Orgelklasse von Professorin Elzbieta Karolak an der Musikhochschule Posen. Es folgte ein zweijähriges Studium an der Karol-Szymanowski-Musikhochschule in Kattowitz bei Professor Julian Gembalski. In den Jahren 2010 bis 2012 studierte er bei Professor ­Arvid Gast an der Musikhochschule Lübeck und sein anschließendes Studium (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik Detmold in der Orgelklasse von Professor Martin Sander absolvierte er im Jahre 2016.

Seit Beginn seiner künstlerischen Karriere führte Jaroslaw Tarnawski ein reiches Konzertleben, besuchte zahlreiche Meisterkurse (Michael Radulescu, Wolfgang Zerer, Bine Bryndorf, Susan Landale, Olivier Latry) und nahm regelmäßig an Orgelwettbewerben teil. Zu seinen wichtigsten Preisen gehören ein 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „Westfalen-Lippe“ in Bochum (2005), ein 2. Preis beim Internationalen Kurt-Boßler-Orgelwettbewerb in Heidelberg (2011) sowie ein 2. Preis beim E. F. Walcker Orgelwettbewerb in Schramberg (2012).

Während seines Studiums erhielt er zweimal ein Stipendium des polnischen Ministeriums für Kultur sowie ein Stipendium der Possehl Stiftung für das Studium in Deutschland.

Seit 2004 unterrichtet er Orgel an der Ignacy- Jan-Paderewski-Musikhochschule in Posen, an der promovierte er im Jahr 2014. Im Ergebnis seiner musikpädagogischen Arbeit konnten Schüler Jaroslaw Tarnawskis bereits zahlreiche Preise bei verschiedenen Orgelwettbewerben erringen.

Karten für dieses Konzert gibt es an der Abendkasse oder unter Telefon 034493/3 14 91

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