Rettung für ältestes Geraer Fachwerkhaus in Sicht

Nicht erst seit 1990 verfällt es zusehends. Schon zu DDR-Zeiten wurde am Gebäude nicht viel gemacht. Durch die Decke tropft der Regen, das Wasser sammelt sich auf dem Boden. Eine alte Badewanne und ein paar Kachelöfen sind Überbleibsel besserer Zeiten, die schon sehr lang vorbei sind.

Immobilienmakler Silvio Dietsch ist guter Hoffnung, dass das Haus bald saniert wird.
Foto: Robert Mailbeck

Immobilienmakler Silvio Dietsch ist guter Hoffnung, dass das Haus bald saniert wird. Foto: Robert Mailbeck

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Gera. Doch jetzt gibt es Hoffnung für das wohl älteste Fachwerkhaus in Gera. Es ist dazu das älteste Gebäude in Untermhaus und steht neben der Marienkirche am Gries 5 und unter Denkmalschutz.

"Äußerst zuversichtlich" ist der für den Verkauf zuständige Untermhäuser Immobilienmakler Silvio Dietsch, dass kurzfristig die Kosten für den Umbau kalkuliert werden können und so feststehe, ob es funktioniere. Ein Paar aus Gera habe ernsthaftes Interesse, das Gebäude zu sanieren. Dazu komme, dass sich der Eigentümer beim Preis und die Denkmalbehörde bei den Auflagen bewegt hätten. Aber wegen des zunehmenden Verfalls drängt die Zeit: "Es muss schnell was passieren", so Dietsch.

Das Haus wurde 1522 gegründet, hat Dietsch in Erfahrung gebracht. Und einst wohnte dort ein Abt von Pottendorf, der es immerhin dazu gebracht hat, dass ein Weg in Ernsee nach ihm benannt wurde.

Überhaupt gibt es nur noch wenige unsanierte Gebäude in Untermhaus. "Es sind so gut wie keine Immobilien mehr zu sanieren, fast nur die Problemfälle", fasst Dietsch zusammen.

Probleme bereiten vor allem Eckhäuser. Neben der Lage sei oft das Problem, dass die neuen Eigentümer für zwei Straßen Abwassergebühren zahlen müssen, erklärt der Makler, der auch Häuser saniert. Zudem erlaube vor allem bei den Häusern, aber oft auch bei unsanierten Villen, der Zuschnitt der Räume nur eine gewerbliche Nutzung – obwohl es schon viele freie Gewerbeflächen in Untermhaus gebe, so Dietsch.

Dazu komme, dass Bau- und Materialkosten aufgrund des Aufschwungs gestiegen seien, und dazu in Gera Grunderwerbssteuern oder andere Gebühren erhöht wurden. "Und Lösungsvarianten für die Problemfälle mit der Stadt zu finden, sei oft sehr schwer", formuliert es der Immobilienmakler.

Trotzdem, werden nicht nur an verschiedenen Stellen Wohnungen erneuert, auch die Nachfrage nach Wohnungen sei Dietsch zufolge weiter sehr hoch in Untermhaus mit seinem attraktiven Umfeld – was sich nicht zuletzt in den vergleichsweise hohen Mieten ausdrücke.

macht. Durch die Decke tropft der Regen, das Wasser sammelt sich auf dem Boden. Eine alte Badewanne und ein paar Kachelöfen sind Überbleibsel besserer Zeiten, die schon sehr lang vorbei sind.

Doch jetzt gibt es Hoffnung für das wohl älteste Fachwerkhaus in Gera. Es ist dazu das älteste Gebäude in Untermhaus und steht neben der Marienkirche am Gries 5 und unter Denkmalschutz.

"Äußerst zuversichtlich" ist der für den Verkauf zuständige Untermhäuser Immobilienmakler Silvio Dietsch, dass kurzfristig die Kosten für den Umbau kalkuliert werden können und so feststehe, ob es funktioniere. Ein Paar aus Gera habe ernsthaftes Interesse, das Gebäude zu sanieren. Dazu komme, dass sich der Eigentümer beim Preis und die Denkmalbehörde bei den Auflagen bewegt hätten. Aber wegen des zunehmenden Verfalls drängt die Zeit: "Es muss schnell was passieren", so Dietsch.

Das Haus wurde 1522 gegründet, hat Dietsch in Erfahrung gebracht. Und einst wohnte dort ein Abt von Pottendorf, der es immerhin dazu gebracht hat, dass ein Weg in Ernsee nach ihm benannt wurde.

Überhaupt gibt es nur noch wenige unsanierte Gebäude in Untermhaus. "Es sind so gut wie keine Immobilien mehr zu sanieren, fast nur die Problemfälle", fasst Dietsch zusammen.

Probleme bereiten vor allem Eckhäuser. Neben der Lage sei oft das Problem, dass die neuen Eigentümer für zwei Straßen Abwassergebühren zahlen müssen, erklärt der Makler, der auch Häuser saniert. Zudem erlaube vor allem bei den Häusern, aber oft auch bei unsanierten Villen, der Zuschnitt der Räume nur eine gewerbliche Nutzung – obwohl es schon viele freie Gewerbeflächen in Untermhaus gebe, so Dietsch.

Dazu komme, dass Bau- und Materialkosten aufgrund des Aufschwungs gestiegen seien, und dazu in Gera Grunderwerbssteuern oder andere Gebühren erhöht wurden. "Und Lösungsvarianten für die Problemfälle mit der Stadt zu finden, sei oft sehr schwer", formuliert es der Immobilienmakler.

Trotzdem, werden nicht nur an verschiedenen Stellen Wohnungen erneuert, auch die Nachfrage nach Wohnungen sei Dietsch zufolge weiter sehr hoch in Untermhaus mit seinem attraktiven Umfeld – was sich nicht zuletzt in den vergleichsweise hohen Mieten ausdrücke.

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