SG Gera-Westvororte siegt im Aufsteigerduell

Bad Frankenhausen  A-Junior Niklas Schäfer und Tom Eichberger treffen im Thüringenligaspiel in Bad Frankenhausen ins Schwarze

Westvororte-Torschütze Tom Eichberger (2.v.l.) wird von seinen Teamkollegen gefeiert.

Westvororte-Torschütze Tom Eichberger (2.v.l.) wird von seinen Teamkollegen gefeiert.

Foto: Jens Lohse

Im Aufsteigerduell bei Blau-Weiß Bad Frankenhausen setzte sich die SG Gera-Westvororte mit 2:0 durch und schob sich somit auf Rang zwölf nach vorn. In einer niveauarmen Begegnung war die Baumann-Elf durch einen Schäfer-Schuss in Führung gegangen, der von Bad Frankenhausens Phlilip Schwabe unhaltbar abgefälscht wurde (7.). Vorausgegangen war ein Solo von Tom Eichberger. Mit dem verletzten Torjäger Norman Both und dem rotgesperrten Sechser Tim Ihling mussten die Bad Frankenhäuser auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten. Der Gastgeber war deshalb in seinen spielerischen Mitteln beschränkt. Nach dem 0:1 stand Westvororte tief , lassen die Hausherren anrennen und lauerte auf eigene Konterchancen. Nach Wiederbeginn hätten die Scheubengrobsdorfer den Sack zubinden können. Nach Vorarbeit von Tim Richter schloss Amadou Mouctar Diallo selbst ab, anstatt nochmals abzuspielen, und traf nur den Pfosten. Der erst in der Schlussviertelstunde eingewechselte Marcus Schneider schirmte den Ball immer wieder gut ab. Nach einem Zuspiel vergab Amadou Mouctar Diallo erneut freistehend. Fast wären die Geraer für ihre Inkonsequenz in Sachen Chancenverwertung bestraft wurden. Als ein 18 m-Freistoß der Blau-Weißen unter der Westvororte-Mauer hindurch seinen Weg in Richtung Bierbaum-Kasten fand, war der Routinier zur Stelle und parierte. Erst spät sorgten die Geraer für die Entscheidung. Nach einem Foul an Niklas Schäfer im Strafraum verwandelte Tom Eichberger den fälligen Elfmeter sicher - 0:2 (86.). Anschließend hätte Westvororte sogar noch höher gewinnen können. Marcus Schneider und Niclas Schäfer brachten abermals Amadou Mouctar Diallo in Schussposition, der diesmal aber nicht das richtige Zielwasser getrunken zu haben schien. „In einem grottenschlechten Spiel hat die größere individuelle Klasse für uns den Ausschlag gegeben. Auf dieser Leistung ausruhen können wir uns nicht. In den nächsten Partien müssen wir uns wieder steigern“, urteilte Gäste-Trainer Mike Baumann, der mit seiner Mannschaft auf Tabellenplatz zwölf vorrückte und nun die zuletzt schwächelnde Eisenberger Eintracht empfängt.

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