Spareinlagen bei der Targobank in Gera gestiegen

Gera  Gleichzeitig wachsen auch die Konsumentenkredite

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Die Targobank in Gera hat ihren Wachstumskurs auch im ersten Halbjahr 2019 fortgesetzt. Darüber informierte die Bank gestern nach Auswertung der Geschäftszahlen bis zum 30. Juni dieses Jahres.

In den ersten sechs Monaten sei insbesondere das Geschäft mit Konsumentenkrediten gewachsen. So habe die Filiale in Gera zum Stichtag 30. Juni Konsumentenkredite über 48,4 Millionen Euro vergeben. Das sei ein Plus von 2,3 Prozent seit Jahresbeginn. „Die Nachfrage nach Finanzierungsangeboten bewegte sich auch im ersten Halbjahr auf hohem Niveau“, wird ­Filialleiterin Stefanie Stadelmann zitiert.

Für wachsende Nachfrage sorge das Anfang 2018 gestartete Produkt- und Serviceangebot für Geschäftskunden.

Selbstständige und Freiberufler würden großen Wert auf persönliche Ansprechpartner legen.

„Mit unbürokratischen Prozessen und individuellen Lösungen wollen wir bei dieser Zielgruppe weiter wachsen“, erklärt Stefanie Stadelmann.

Trotz anhaltender Niedrigzinsphase seien im ersten Halbjahr die Spareinlagen in Gera um 7,53 Prozent auf 5,7 Millionen Euro gestiegen. Das Volumen der Tagesgelder wuchs um 0,22 Prozent auf 15,9 Millionen Euro, heißt es in der Pressemitteilung. In Festgeldern hatten die Kunden in Gera 14 Millionen Euro angelegt. Auch dies bedeute Wachstum, um 1,08 Prozent. „Der Bedarf an Alternativen zu klassischen aber niedrig verzinsten Anlageformen wächst“, konstatiert die Filialleiterin. Bei größeren Anlageentscheidungen bevorzuge die Mehrheit auch der Targobank- Kunden immer noch eine persönliche Beratung in der Filiale, so Stadelmann. Für reine Online-Kunden, die das persönliche Gespräch nicht wünschen, habe man eine volldigitale Lösung für den Vermögensaufbau parat.

In Gera betreute die Bank zum 30. Juni insgesamt rund 10.800 Kunden und führte 4.475 Girokonten.

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