Topfgeflüster: Aromatische Geschenke

René Müller, Koch aus Steinbrücken, über hausgemachte Öle.

Koch René Müller

Koch René Müller

Foto: Peter Michaelis

Aromatisierte Öle sind einfach gemacht, optisch ein Hingucker und für jeden Hobbykoch eine kulinarische Bereicherung in der heimischen Küche. Wir nutzen unsere selbst gemachten Öle zu Salat, Käse, zum Würzen von Suppen und Pasta, zum Marinieren von Gemüse und Fisch oder einfach als handgemachtes Geschenk zur Weihnachtszeit.

So muss man auch im Winter nicht auf den köstlichen Geschmack von frischen Kräutern und Co. verzichten. Die Vielfalt bei der Herstellung von aromatisierten Ölen ist schier grenzenlos. Ob fruchtiges Zitronen-, heilendes Kräuter-, aromatisches Kern- oder scharfes Chili-Öl – Ihren Ideen sind aus meiner Sicht keinerlei Grenzen gesetzt. Den Grundstock sollte immer ein qualitativ hochwertiges Öl bilden. Dabei spielt es keine Rolle aus welchem „Kern“ ihr Öl stammt.

Für eine längere Haltbarkeit und um Schimmelbildung sowie Gärungsprozesse zu vermeiden, empfehle ich das Öl vor dem Abfüllen in einem Topf auf etwa 60 Grad zu erhitzen. Die gewählten Aromaträger werden in der Zwischenzeit locker in die vorgesehene Flasche geschichtet und anschließend mit dem heißen Öl übergossen. Die Flasche im Anschluss luftdicht verschließen und an einem dunklen, kühlen Ort für mindestens zwei Wochen ziehen lassen.

Unsere hausgemachten Öle sind aus meiner Erfahrung wenigstens sechs Monate haltbar.

Wenn sie direkt mit der Ölherstellung beginnen wollen, aber Ihnen immer noch die passenden Ideen fehlen, dann können sie wie gewohnt, die entsprechenden Rezeptideen erfragen.

topfgefluester@gmail.com