Viel los zum Weltkindertag in Gera

Gera  Kino, Spiel, Spaß, Kreatives und ein Kinderrechte-Bus warteten auf Mädchen und Jungen in Gera anlässlich des Weltkindertages

Leonas und Lydia am Kinderrechte-Bus .

Leonas und Lydia am Kinderrechte-Bus .

Foto: Peter Michaelis/Christiane kneisel

Bastelstraße, Schminkstation, Kegelspiel, Kuchenwettbewerb und zwei Alpakas aus dem Tierpark warteten am Donnerstagnachmittag auf dem Platz vor dem Kultur- und Kongresszentrum auf Kinder. Wie in den vergangenen Jahren hatte der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Stadtverband Gera gemeinsam mit dem Streetwork Verein und Schlupfwinkel sowie vielen Kooperationspartnern wie Familienzentrum, CJD und Dekra die Party organisiert. „Seit 13 Jahren bieten wir einen schönen Tag für die Kinder an. Natürlich weisen wir auch auf die Kinder-Rechte hin, schließlich ist der Deutsche Kinderschutzbund die Lobby für Kinder“, erklärte Anke Fehrensen vom DKSB-Stadtverband. Der Stadtverband hatte sich dafür eingesetzt, dass der Kinderrechte-Bus zum Fest hält – zumal die Kinderrechte in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiern. „Das hat nun geklappt und wir freuen uns riesig darüber. Gera ist die einzige Station in ganz Thüringen“, so Anke Fehrensen. Mit Aufstellern und Spielaktionen zog der kunterbunte Bus des Bundesfamilienministeriums die Blicke auf sich. Seit Juni bis in den Oktober tourt das Gefährt durch Deutschland. „Wir weisen auf die Kinderrechte hin und wollen sie noch bekannter machen. Denn es stärkt Kinder, wenn sie ihre Rechte kennen. Mit dem Besuch von Städten und Gesprächen mit Bürgermeistern und Oberbürgermeistern setzen wir zugleich ein Zeichen. Gerade im Handeln von Verwaltungen sollten Kinderrechte eine Rolle spielen“, so Inger Neick vom Ministerium.

Am Thüringer Feiertag hatte Ingo Nicklaus, Inhaber des Österreich am Markt, wieder die Mädchen und Jungen des Kinder- und Jugendheimes Gera-Ernsee zu einem opulenten Frühstück eingeladen. Am Nachmittag organisierte die SPD Gera für Familien ein Kinderfest auf dem Orangerieplatz. Hüpfburgen, Kinderschminken, Zauberei und Torwandschießen warteten dort auf die Jüngsten, ebenso ein Einsatzfahrzeug des Technischen Hilfswerkes. Einige hundert Meter weiter lud Künstler Frank Lohse unter dem Motto „Lachen verbindet“ zum Kreativnachmittag in seine A1-Galerie am Mohrenplatz ein. Er und Zeichner Rainer Bartossek, Künstlerin Frida von Golden­thal sowie Autorin Jana Huster leiteten junge Leute an, mit Schminke, Pinsel, Stift, Papier und Masken zu arbeiten. Dabei entstanden ebenfalls Bauhaus-Laternen.

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