Zielstrebiges Damen-Trio überzeugt

Gera.  Erneut hat das SRH Wald-Klinikum Stipendien ausgelobt und vergeben, um medizinischen Nachwuchs zu fördern.

Die neuen Stipendiaten am SRH Wald-Klinikum: Jasmin Friedrich (vorn,  Universität Jena); Josephin Hirschel (links, Universität Leipzig) und Anna Luise Tiepner (Universität Dresden).

Die neuen Stipendiaten am SRH Wald-Klinikum: Jasmin Friedrich (vorn, Universität Jena); Josephin Hirschel (links, Universität Leipzig) und Anna Luise Tiepner (Universität Dresden).

Foto: Christiane Kneisel

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Nach der erfolgreichen Premiere im vorigen Jahr hat das SRH Wald-Klinikum erneut Stipendien vergeben, um den medizinischen Nachwuchs zu fördern. Die Wahl unter insgesamt 32 Bewerbern fiel diesmal auf drei engagierte junge Damen, die in der hiesigen Region verwurzelt sind.

Die gebürtige Geraerin Anna Luise Tiepner studiert an der Universität Dresden. Zum Medizinstudium ist sie durch ihren Erste-Hilfe-Einsätze als Rettungsschwimmerin gekommen. „Ich wollte da einfach mehr wissen. Wie kann ich beispielsweise Menschen in wirklich ernsten Situationen noch besser helfen“, erzählt die 22-Jährige. Pflegepraktika am SRH-Klinikum in Gera, in Ufa/Russland, in Thailand sowie ein Arbeitsaufenthalt in London gehören zu ihrem bisherigen Lebenslauf. Gegenwärtig im 7. Studiensemester, schreibt sie bereits an ihrer Dissertation.

Aus Gera kommt auch Josephin Hirschel. Die 23-Jährige studiert im 7. Semester an der Universität Leipzig. Sowohl drei Pflegepraktika als auch Famulatur absolvierte sie am Geraer Klinikum. Nebenbei arbeitet sie auf der Kinderstation des Hauses. Josephin Hirschel hat ebenfalls ihre Doktorarbeit auf guten Weg gebracht.

An der Uni Jena studiert Jasmin Friedrich. Gebürtig in Gera, wohnt die 22-Jährige in Ronneburg. Als „Familienmensch“ wünscht sie sich auch eine berufliche Perspektive in der Region. Während eines Praktikums in der Pädiatrie habe sie die familiäre Atmosphäre des Geraer Klinikums schätzen gelernt, erzählt sie. Im Winter folgt ihre nächste Famulatur, dann im Anästhesie-Bereich. Die Studentin im 7. Semester arbeit auf der Unfallchirurgie.

Die drei Studentinnen werden vom SRH Wald-Klinikum für die Dauer von vier Semestern mit monatlich 300 Euro – also gesamt jeweils 7200 Euro – gefördert. Mit dem ausgelobten Stipendium will das Krankenhaus einen besonderen Anreiz bieten, um akademischen Nachwuchs zu fördern und für eine berufliche Perspektive am eigenen Haus zu interessieren. Darüber hinaus können die jungen Leute auch von der kostenfreien Mitgliedschaft im SRH-Ärztenetzwerk und individueller Mentorenbetreuung während ihrer Praxisphasen profitieren.

Vorjahres-Stipendiat Maximilian Schröter sammelt gegenwärtig am Geraer Haus weitere praktische Erfahrungen. Stipendiatin Tanja Holzhey nahm zusätzlich zu Medizin ein Arabistik-Studium auf, um sich bei ihrem sozialen und medizinischen Engagement für Migranten besser verständigen zu können.

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