Bild vom Wolfersdorfer Jagdschloss wird am 25. Oktober versteigert

Trockenborn-Wolfersdorf/Rudolstadt  Ein altes Ölgemälde des Wolfersdorfer Jagdschlosses „Zur Fröh­lichen Wiederkunft“ kommt am 25. Oktober unter den Hammer. Das Bild des deutschen Malers und Architekten Friedrich Carl ­Mayer (1824-1903) wird unter der Nummer 4.225 im Kunst-Auktionshaus Martin Wendl in Rudolstadt mit einem Mindestgebot von 2.600 Euro versteigert.

Der Oldenburger Kunstsammler Hans-Adolf Puls mit dem alten Gemälde des Wolfersdorfer Jagdschlosses „Zur Fröhlichen Wiederkunft“.

Der Oldenburger Kunstsammler Hans-Adolf Puls mit dem alten Gemälde des Wolfersdorfer Jagdschlosses „Zur Fröhlichen Wiederkunft“.

Foto: Privat

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Ein altes Ölgemälde des Wolfersdorfer Jagdschlosses „Zur Fröh­lichen Wiederkunft“ kommt am 25. Oktober unter den Hammer. Das Bild des deutschen Malers und Architekten Friedrich Carl ­Mayer (1824-1903) wird unter der Nummer 4.225 im Kunst-Auktionshaus Martin Wendl in Rudolstadt mit einem Mindestgebot von 2.600 Euro versteigert.

Im Jahre 1862 habe Mayer von Herzog Joseph von Sachsen-Altenburg den Auftrag erhalten, das Schloss in Wolfersdorf zu malen – und zwar im ­Zustand vor dem Umbau, der von 1858 bis 1865 erfolgte. Nach Fertigstellung bekam das Bild einen Platz im Schloss Wolfersdorf.

Herzog Ernst II. habe das Gemälde dann 1908 geerbt. Vermutlich habe es später – und wohl bis 1951 – in seinem Landhaus in Bad Wiessee am Tegernsee gehangen. Im Jahre 1952 sei das Ölbild nachweislich in den Besitz von Lina Kindl nach Prien am Chiemsee gelangt.

Im November 1989 ist das Schloss-Gemälde schließlich im Münchner Auktionshaus Sotheby für 8.000 DM versteigert worden. 2018 entdeckte der Oldenburger Kunstsammler Hans-Adolf Puls das Gemälde bei eBay. Er erwarb es, ließ es restaurieren, reinigen und neu rahmen und gab es nun dem Auktionshaus Wendl.

Hans-Adolf Puls war es auch, der zur Geschichte des Gemäldes recherchierte. Ihm zufolge sei es nicht nur für Wolfersdorf, sondern auch ein für Thüringen historisch interessantes Kunstobjekt, weil im Motiv symbolisch die Heimkehr von „Hanfried“, von Johann Friedrich I. von Sachsen (1503-1554), am 15. September 1552 abgebildet ist.

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