Camburg: Am Freitag wird das Licht angeknipst

Dornburg-Camburg.  Auch ohne bunten Adventsmarkt soll in diesem Jahr ein strahlender Weihnachtsbaum auf dem Markt etwas Hoffnung spenden.

Seit Jahr und Tag kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr von Camburg darum, dass auf dem kleinen Camburger Markt ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird.  Mit Unterstützung des THW aus Apolda wurde der Baum aus Wichmar herangeschafft und aufgestellt. Ab Freitag soll er im Glanz hunderter Lichter erstrahlen. 

Seit Jahr und Tag kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr von Camburg darum, dass auf dem kleinen Camburger Markt ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird.  Mit Unterstützung des THW aus Apolda wurde der Baum aus Wichmar herangeschafft und aufgestellt. Ab Freitag soll er im Glanz hunderter Lichter erstrahlen. 

Foto: Sven Steingräber

In normalen Jahren herrscht an den Tagen vor dem Advent auf dem kleinen Camburger Marktplatz große Geschäftigkeit. Da werden eine Bühne und Buden aufgebaut und Verkaufsstände zusammengezimmert. Die Marktanwohner putzen ihre Häuser und Höfe heraus, denn zum alljährlichen Adventsmarkt öffnen sie deren Türen auch für Besucher. Doch 20202 ist kein normales Jahr.

Der Camburger Weihnachtsmarkt ist aus bekannten Gründen abgesagt worden. Doch ohne Weihnachtsbaum sollen die Camburger trotzdem nicht bleiben, darüber waren sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einig. Sie haben am vergangenen Wochenende dafür gesorgt, dass ein passender Baum mitten in der Stadt aufgestellt wurde. „Und der ist in diesem Jahr sogar deutlich größer als frühere Bäume, an die 15 Meter misst er“, sagt Wehrleiter Sven Steingräber.

„Seit sechs, sieben Jahren kümmern wir uns darum, dass die Camburger einen Weihnachtsbaum bekommen“, so Steingräber. Früher sei das Sache des Bauhofes gewesen, doch der habe dafür immer teure Technik anmieten müssen.

„Wir haben schon lange sehr gute Beziehungen zum technischen Hilfswerk in Apolda, nicht nur in Notfällen wie beim großen Hochwasser von 2013 stehen uns die Kollegen vom THW zur Seite“, ergänzt er. Auch für den Transport des diesjährigen Weihnachtsbaums rückten die Männer aus Apolda mit schwerer Technik an.

Die stattliche Fichte hat Familie Lessel aus Wichmar der Stadt gespendet. „Dort war das Bäumchen 1989 gepflanzt worden und hat sich prächtig entwickelt. Doch mit der Zeit hatten dessen ausladende Wurzeln auch Schaden am Grundstück angerichtet. Deshalb musste der Baum gefällt werden“, erklärt Steingräber.

Für die Männer von Feuerwehr und THW kein Problem. Der Transport mit dem Tieflader gestaltete sich da schon schwieriger. Dafür musste sogar die Straße am Camburger Berg zeitweilig gesperrt werden.

Beim Aufstellen kamen ein THW-Kran und die 30-Meter-Leiter der Feuerwehr Camburg zum Einsatz. In dieser Woche nun kümmert sich Steingräber um die Beleuchtung der Fichte. „Weil sie so groß ist, mussten noch einmal neue Lichterketten beschafft werden. Ab Freitag soll der Baum im Glanz hunderter Lichter erstrahlen“.