Chlorung des Trinkwassers in Jena wird beendet

Wasserproben seien zuletzt einwandfrei gewesen

Wasserproben seien zuletzt einwandfrei gewesen

Foto: Patrick Pleul / ZB

Jena.  Ein ungewöhnlicher Wassergeschmack sei in Einzelfällen noch möglich, teilt der Zweckverband Jenawasser mit.

Die Chlorung des Trinkwassers im Wasserwerk Burgau kann beendet werden. Das teilt der Zweckverband Jenawasser mit. „Die seit Mitte Dezember unter schrittweiser Absenkung der Chlordosierung entnommenen Wasserproben waren überall einwandfrei, so dass in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Jena nun gänzlich auf eine Chlorzugabe verzichtet werden kann“, heißt es.

Begleitet werde diese Maßnahme von weiterhin engmaschigen Beprobungen des Trinkwassers. Zudem weist der Zweckverband darauf hin, dass in Einzelfällen noch ein chlortypischer oder anders ungewöhnlicher Geschmack über mehrere Tage hinweg im Trinkwasser wahrnehmbar sein könne, bis sich das Wasser überall vollständig ausgetauscht hat. „Dies hat keine Auswirkungen auf die Qualität des Trinkwassers. Es kann wie gewohnt verwendet und getrunken werden.“

Als ursächlich für die Mitte November aufgetretenen mikrobiellen Auffälligkeiten gelten Baumaßnahmen im Nordgebiet. Das Wasserwerk Burgau versorgt etwa 40.000 Einwohner im Jenaer Stadtzentrum, den östlichen und nördlichen Stadtteilen sowie in der Gemeinde Großlöbichau mit Trinkwasser. Mit dem Ende der Chlorzugabe wird das Trinkwasser in dem Wasserwerk wieder wie gewohnt nur mittels UV-Bestrahlung desinfiziert.