Die neue Jagdkönigin wurde beim Waldfest in Hummelshain ins Amt eingeführt – sie ist auch im Ortsteilrat Jena-Zwätzen engagiert

Hummelshain  Susanne Spira heißt die neue Ostthüringer Jagdkönigin für die Jahre 2019 und 2020. Gestern wurde die 31-Jährige aus Jena, die aus dem südthüringischen Ilmenau kommt, aber seit 2016 in Jena wohnt, lebt und arbeitet, im Rahmen des Festes des Waldes und der Jagd in Hummelshain feierlich in ihr Amt eingeführt.

Die Jagdkönigin Susanne Spira mit ihrem William

Die Jagdkönigin Susanne Spira mit ihrem William

Foto: Jens Henning

Susanne Spira heißt die neue Ostthüringer Jagdkönigin für die Jahre 2019 und 2020. Gestern wurde die 31-Jährige aus Jena, die aus dem südthüringischen Ilmenau kommt, aber seit 2016 in Jena wohnt, lebt und arbeitet, im Rahmen des Festes des Waldes und der Jagd in Hummelshain feierlich in ihr Amt eingeführt.

„Ich wurde während des Jägerlehrganges mehrfach von den Verantwortlichen der Jägerschaften aus Jena, Stadtroda und Eisenberg angesprochen, ob ich mir das Amt nicht zutrauen würde. Dann habe ich kurz vor Ende der Abgabe-Frist meine Bewerbung eingereicht. Dann ging alles sehr schnell. Vor gut zwei Wochen bekam ich Grünes Licht. Vorigen Sonntag haben wir schon die Fotos für die Autogrammkarten angefertigt. Und jetzt bin ich die Ostthüringer Jagdkönigin. Ich bin unheimlich stolz. Ich freue mich auf die Termine, bei denen ich als Jagdkönigin auftreten darf“, sagte die junge Frau, die hauptberuflich als Doktorandin am Fraunhofer Institut in Jena beschäftigt ist.

In Zwätzen ist Spira politisch engagiert. Sie ist Mitglied des Ortsteilrates Zwätzen. Bei den Wahlen am 26. Mai erhielt sie 16 Stimmen. Zur Jagd kam sie durch ihre Liebe zu den Hunden. Seit 2013 hat sie einen eigenen Hund, den Rüden William, einen Golden Retriever.

Dank William und dank anderer Züchter aus dem Sauerland fand sie den Weg zur Jagd und zur Jägerschaft. „Bei dem mehrmonatigen Jägerlehrgang haben wir unheimlich viel gelernt. Wir haben auch die Region um Jena kennen- und lieben gelernt. Bis dahin kannte ich auch Hummelshain nicht. Jetzt bin ich so oft hier. Ich bin begeistert. Hummelshain bietet tolle Möglichkeiten, die Natur und den Wald zu genießen.“ Im Juni erfolgte die Prüfung.

Susanne Spira beschrieb sich selbst als optimistischen, abenteuerlichen, wissbegierigen und zielstrebigen Menschen. „Ich muss gestehen, dass ich neue Herausforderungen suche.“ Sie ist Mitglied in zwei Hundevereinen, darunter ist der im Aufbau befindliche Verein „Pfote in Hand“. Hier ist sie stellvertretende Vereinsvorsitzende.

Die 31-Jährige ist sportlich aktiv auf dem Mountainbike und als Cross-Läuferin. Ihre Eltern und viele Freunde leben noch in ihrer Heimatstadt in Ilmenau. Ganz wichtig waren für sie auch die Großeltern. „Mein Großvater hat mir schon früh die Schönheit des Waldes gezeigt.“ Susanne Spira übernimmt das Amt von ihrer Vorgängerin Anne Kürschner aus Münchenroda. Sie war seit 2017 im Amt. Vor ihr vertrat für ein Jahr Sabine Schleicher aus Gera als erste Jagdkönigin die Interessen der Mitglieder der zwölf Ostthüringer Jägerschaften. Das Waldfest in Hummelshain gehört zu den traditionsreichsten in der Region. Das erste Fest wurde Ende September 1972 gefeiert.

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